Instagram feiert Nutzer-Boom und plant Werbung
Der Foto-Community Instagram hat die Übernahme durch das Social Network Facebook offenbar gut getan. Die Zahl der Nutzer konnte in den vergangenen Monaten noch einmal deutlich ausgebaut werden.
Erst im Januar hatte die Plattform die Marke von 100 Millionen Nutzern überschritten. Inzwischen sollen mehr als 150 Millionen Anwender mehr oder weniger regelmäßig neue Fotos hochladen. Binnen eines halben Jahres konnte das Netzwerk somit also um immerhin 50 Prozent wachsen. Seit der Übernahme durch Facebook im April letzten Jahres kamen sogar 128 Millionen neue User hinzu.
Die Anbindung an das weltweit größte Social Network hat dabei aber nicht nur zahlreiche Nutzer zu der Community gespült, sondern dieser auch geholfen, sich deutlich stärker international aufzustellen. Inzwischen kommen nach Angaben des Unternehmens immerhin 60 Prozent der registrierten Nutzer von außerhalb des Heimatmarktes USA.
Das starke Wachstum dürfte aber nicht der Verbindung mit Facebook allein geschuldet sein, sondern auch einer geschickten Professionalisierung. Zum Zeitpunkt der Übernahme arbeiteten 32 Personen an Instagram - die aber alle auf die Entwicklung der Plattform selbst konzentriert waren. Es gab niemanden, der für Kundenservice oder Nutzeranalysen zuständig war. Auch Kontakte zu den zahlreicher werdenden Unternehmen, die mit eigenen Accounts für sich Werbung machten, gab es nicht. Das hat das Facebook-Management geändert, in dem man Emily White neben dem Instagram-Gründer und Firmenchef Kevin Systrom als Chief Operating Officer installierte.
Ihre Aufgabe besteht darin, die Plattform, die bis dahin nie einen Cent verdient hatte, profitabel zu machen. Immerhin will Facebook früher oder später einen Gewinn aus seiner Investition von einer Milliarde Dollar ziehen. "Wir wollen langfristig Geld verdienen, stehen aber nicht kurzfristig unter Druck", erklärte White ihre komfortable Lage gegenüber dem Wall Street Journal.
Zukünftig wird es daher also nicht mehr nur um das Wachstum der Nutzerzahlen gehen, sondern auch um die Integration von Werbung. Aktuell prüfe man verschiedene Möglichkeiten, Anzeigen in Instagram zu integrieren, ohne dass diese den Nutzern zu aufdringlich erscheint und die Professionalisierung des Faktor des Coolen beschädigt, hieß es.
Die Anbindung an das weltweit größte Social Network hat dabei aber nicht nur zahlreiche Nutzer zu der Community gespült, sondern dieser auch geholfen, sich deutlich stärker international aufzustellen. Inzwischen kommen nach Angaben des Unternehmens immerhin 60 Prozent der registrierten Nutzer von außerhalb des Heimatmarktes USA.
Das starke Wachstum dürfte aber nicht der Verbindung mit Facebook allein geschuldet sein, sondern auch einer geschickten Professionalisierung. Zum Zeitpunkt der Übernahme arbeiteten 32 Personen an Instagram - die aber alle auf die Entwicklung der Plattform selbst konzentriert waren. Es gab niemanden, der für Kundenservice oder Nutzeranalysen zuständig war. Auch Kontakte zu den zahlreicher werdenden Unternehmen, die mit eigenen Accounts für sich Werbung machten, gab es nicht. Das hat das Facebook-Management geändert, in dem man Emily White neben dem Instagram-Gründer und Firmenchef Kevin Systrom als Chief Operating Officer installierte.
Ihre Aufgabe besteht darin, die Plattform, die bis dahin nie einen Cent verdient hatte, profitabel zu machen. Immerhin will Facebook früher oder später einen Gewinn aus seiner Investition von einer Milliarde Dollar ziehen. "Wir wollen langfristig Geld verdienen, stehen aber nicht kurzfristig unter Druck", erklärte White ihre komfortable Lage gegenüber dem Wall Street Journal.
Zukünftig wird es daher also nicht mehr nur um das Wachstum der Nutzerzahlen gehen, sondern auch um die Integration von Werbung. Aktuell prüfe man verschiedene Möglichkeiten, Anzeigen in Instagram zu integrieren, ohne dass diese den Nutzern zu aufdringlich erscheint und die Professionalisierung des Faktor des Coolen beschädigt, hieß es.
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