Samsung übernimmt Set-Top-Box-Anbieter Boxee
Das koreanische Unternehmen Samsung hat bestätigt, dass man Boxee, einen Hersteller von TV-Set-Top-Boxen (bzw. der Software), zum Preis von 30 Millionen Dollar übernimmt. Für aktuelle Nutzer ist das aber keine gute Nachricht, da der Cloud-Videorekorder eingestellt wird.
Samsung hat gegenüber der New York Times die Boxee-Übernahme bestätigt, als erstes hatte die israelische Seite The Marker den Deal vermeldet. Samsung will mit dem Geschäft die Software seiner Internet-Fernseher verbessern. Laut einer Samsung-Sprecherin habe der koreanische Elektronikriese "einige" Mitarbeiter sowie Aktivposten übernommen, den Preis wollte die Unternehmensvertreterin hingegen nicht kommentieren.
Boxee, das seinen Hauptsitz in New York sowie Büros in Tel Aviv hat, soll bereits eine Zeit lang einen Käufer gesucht haben. Entlassungen dürfte es allerdings keine geben, Samsung soll die 45 Mitarbeiter von Boxee komplett übernehmen, schreibt jedenfalls The Marker.
Die Übernahme bringt auch das Aus für Boxee Cloud DVR
Die Boxee-Technologie soll wie erwähnt in Smart-TVs von Samsung integriert werden. Derzeit hat die Fernseh-Software des koreanischen Herstellers nicht unbedingt den besten Ruf, ganz im Gegensatz zur Boxee-Software. Die Benutzeroberfläche des Start-Ups gilt als zukunftsweisend, insbesondere auch beim aktuellsten Produkt Boxee Cloud DVR ("Digital Video Recorder").
Mit Cloud DVR (anfangs als "Boxee TV" bekannt) lassen sich TV-Sendungen in der Cloud aufnehmen und können natürlich umgekehrt auch über den Online-Speicher angesehen werden. Wie The Verge berichtet, soll dieser Dienst aber "praktisch sofort" eingestellt werden. Ab 10. Juli kommt das Aus für den Cloud-Dienst, alle dort gespeicherten Aufnahmen werden dann gelöscht. Zwar hat sich Cloud DVR nie auf breiter Basis durchgesetzt, für dessen Nutzer ist das aber sicher keine gute Nachricht.
Boxee hat im Jahr 2007 begonnen und zunächst eine auf dem XBMC-Projekt (anfangs als "Xbox Media Center" bekannt) Media-Software entwickelt. 2010 wurde mit der Boxee Box in Kooperation mit D-Link die erste Hardware veröffentlicht.
Boxee, das seinen Hauptsitz in New York sowie Büros in Tel Aviv hat, soll bereits eine Zeit lang einen Käufer gesucht haben. Entlassungen dürfte es allerdings keine geben, Samsung soll die 45 Mitarbeiter von Boxee komplett übernehmen, schreibt jedenfalls The Marker.
Die Übernahme bringt auch das Aus für Boxee Cloud DVR
Die Boxee-Technologie soll wie erwähnt in Smart-TVs von Samsung integriert werden. Derzeit hat die Fernseh-Software des koreanischen Herstellers nicht unbedingt den besten Ruf, ganz im Gegensatz zur Boxee-Software. Die Benutzeroberfläche des Start-Ups gilt als zukunftsweisend, insbesondere auch beim aktuellsten Produkt Boxee Cloud DVR ("Digital Video Recorder").
Mit Cloud DVR (anfangs als "Boxee TV" bekannt) lassen sich TV-Sendungen in der Cloud aufnehmen und können natürlich umgekehrt auch über den Online-Speicher angesehen werden. Wie The Verge berichtet, soll dieser Dienst aber "praktisch sofort" eingestellt werden. Ab 10. Juli kommt das Aus für den Cloud-Dienst, alle dort gespeicherten Aufnahmen werden dann gelöscht. Zwar hat sich Cloud DVR nie auf breiter Basis durchgesetzt, für dessen Nutzer ist das aber sicher keine gute Nachricht.
Boxee hat im Jahr 2007 begonnen und zunächst eine auf dem XBMC-Projekt (anfangs als "Xbox Media Center" bekannt) Media-Software entwickelt. 2010 wurde mit der Boxee Box in Kooperation mit D-Link die erste Hardware veröffentlicht.
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