Project Loon: Google nutzt Ballons für Internet
Was verbindet Internet und Ballons? Bei Google X, den Entwicklungslabors des IT-Riesen, will man hochfliegende Ballons nutzen, um Internetverbindungen auch in entlegenen Landstrichen bereitstellen zu können.
"Project Loon" heißt das spektakuläre Projekt, das jetzt in Neuseeland in die Testphase gegangen ist und über das Wired ausführlich berichtet. Zwei Jahre lang wurde demnach bei Google an der neuen Technik getüftelt, die derzeit mit 3G vergleichbare Datenraten erzielen soll.
Gut 18 Kilometer über der Erdoberfläche sollen die Spezialballons schweben und von dort die Menschen auf dem Boden mit Internet versorgen. Sie sind manövrierfähig und beziehen ihre Energie über ein Solarmodul. Wie die Technik im Prinzip funktioniert, erklärt Google in einem Video:
Laut Wired verlaufen die ersten offiziellen Tests in Neuseeland erfolgreich. Google hat für Project Loon auch eine eigene Internetseite eingerichtet, auf der sich Neuseeländer für eine Teilnahme an der Testphase bewerben können. Google hat auch ein weiteres Video veröffentlicht, dass die Technik im Einsatz zeigt und zum Staunen verführt:
Entwickelt wurden die Ballons übrigens in Kooperation mit Raven Aerostar, der Firma, die auch für die NASA Wetterballons herstellt und für den Österreicher Felix Baumgartner den Ballon baute, der zum Rekordsprung aus der Stratosphäre in fast 40 Kilometer Höhe führte.
Derzeit sind 50 Neuseeländer an dem Experiment beteiligt. Aber Google wirbt bereits mit "Loon for all" (Loon für alle) und glaubt, die Technik in Zukunft gewinnbringend einsetzen zu können. Zuletzt hatte Google X mit Makani einen Spezialturbinenhersteller übernommen, der fliegende Windenergieanlagen entwickelt. Mountain View scheint also an hochfliegenden Plänen zu arbeiten.
Gut 18 Kilometer über der Erdoberfläche sollen die Spezialballons schweben und von dort die Menschen auf dem Boden mit Internet versorgen. Sie sind manövrierfähig und beziehen ihre Energie über ein Solarmodul. Wie die Technik im Prinzip funktioniert, erklärt Google in einem Video:
Laut Wired verlaufen die ersten offiziellen Tests in Neuseeland erfolgreich. Google hat für Project Loon auch eine eigene Internetseite eingerichtet, auf der sich Neuseeländer für eine Teilnahme an der Testphase bewerben können. Google hat auch ein weiteres Video veröffentlicht, dass die Technik im Einsatz zeigt und zum Staunen verführt:
Entwickelt wurden die Ballons übrigens in Kooperation mit Raven Aerostar, der Firma, die auch für die NASA Wetterballons herstellt und für den Österreicher Felix Baumgartner den Ballon baute, der zum Rekordsprung aus der Stratosphäre in fast 40 Kilometer Höhe führte.
Derzeit sind 50 Neuseeländer an dem Experiment beteiligt. Aber Google wirbt bereits mit "Loon for all" (Loon für alle) und glaubt, die Technik in Zukunft gewinnbringend einsetzen zu können. Zuletzt hatte Google X mit Makani einen Spezialturbinenhersteller übernommen, der fliegende Windenergieanlagen entwickelt. Mountain View scheint also an hochfliegenden Plänen zu arbeiten.
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