Amazon spürt keinen Druck durch Krise und eBay
Statt seine Marktposition zu nutzen, um bequem Gewinne einzufahren, steckt der weltweit größte Online-Handelskonzern seine Überschüsse weiterhin in neuen Projekte und die Expansion.
Entsprechend ging der ohnehin nie sehr üppige Überschuss des Unternehmens im ersten Quartal dieses Jahres noch einmal ein ganzes Stück zurück. Nach 130 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde nun ein Nettogewinn von 82 Millionen Dollar ausgewiesen. Durch die anhaltend aggressive Expansion konnte der Umsatz aber um 22 Prozent von 13,18 Milliarden auf 16,07 Milliarden Dollar ausgebaut werden.
Während die Analysten im Vorfeld bereits von der eingetretenen Entwicklung beim Gewinn ausgingen, hatte man doch beim Umsatz sogar noch etwas mehr erwartet. 16,16 Milliarden Dollar betrugen hier die Schätzungen. Letztlich bewegten sich die Einnahmen aber durchaus in dem Rahmen, den Amazon sich selbst setzte.
Die Investoren fassen die Entwicklung des Unternehmens letztlich aber positiv auf, was sich in einem solide steigenden Aktienkurs widerspiegelt. Auch aus dem Management gibt es entsprechende Signale: Nach dessen Aussagen sei man derzeit weder sonderlich von der Krise in Europa betroffen, noch wirke sich der erstarkende Konkurrent eBay auf das Geschäft aus. Diese Faktoren betreffen wohl eher kleinere Wettbewerber.
Die Schwerpunkte Amazons beim weiteren Ausbau des Geschäftes liegen zum einen in der weiteren Optimierung der Logistik, um Kunden ihre Produkte noch schneller zustellen zu können, zum anderen in der Erweiterung der Datenzentren, die Kunden weltweit mit Cloud-Diensten versorgen sollen. Aber auch die Kindle-Produktlinie und der darüber organisierte Vertrieb von Inhalten, die zunehmend auch aus eigenem Hause kommen, sollen das Wachstum weiter vorantreiben. "Wir sind davon überzeugt, dass sich ein nachhaltiger Wert für die Anteilseigner vor allem dadurch erwirtschaften lässt, dass wir den Kunden in den Mittelpunkt rücken", kommentierte Finanzchef Tom Szkutak die Aktivitäten des Konzerns.
Während die Analysten im Vorfeld bereits von der eingetretenen Entwicklung beim Gewinn ausgingen, hatte man doch beim Umsatz sogar noch etwas mehr erwartet. 16,16 Milliarden Dollar betrugen hier die Schätzungen. Letztlich bewegten sich die Einnahmen aber durchaus in dem Rahmen, den Amazon sich selbst setzte.
Die Investoren fassen die Entwicklung des Unternehmens letztlich aber positiv auf, was sich in einem solide steigenden Aktienkurs widerspiegelt. Auch aus dem Management gibt es entsprechende Signale: Nach dessen Aussagen sei man derzeit weder sonderlich von der Krise in Europa betroffen, noch wirke sich der erstarkende Konkurrent eBay auf das Geschäft aus. Diese Faktoren betreffen wohl eher kleinere Wettbewerber.
Die Schwerpunkte Amazons beim weiteren Ausbau des Geschäftes liegen zum einen in der weiteren Optimierung der Logistik, um Kunden ihre Produkte noch schneller zustellen zu können, zum anderen in der Erweiterung der Datenzentren, die Kunden weltweit mit Cloud-Diensten versorgen sollen. Aber auch die Kindle-Produktlinie und der darüber organisierte Vertrieb von Inhalten, die zunehmend auch aus eigenem Hause kommen, sollen das Wachstum weiter vorantreiben. "Wir sind davon überzeugt, dass sich ein nachhaltiger Wert für die Anteilseigner vor allem dadurch erwirtschaften lässt, dass wir den Kunden in den Mittelpunkt rücken", kommentierte Finanzchef Tom Szkutak die Aktivitäten des Konzerns.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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