EU will neue Basis für Internet und Fernsehen
Die EU-Kommission will auf die sich verändernden Nutzungsgewohnheiten im Spannungsfeld zwischen Internet und Fernsehen reagieren und verbraucherfreundlichere Grundlagen schaffen.
Millionen Europäer sehen ihre Lieblingsserien, die sie im Fernsehen verpasst haben, auf dem Weg zur Arbeit mit ihrem Smartphone an, schauen sich Internetinhalte am Fernseher im Wohnzimmer an oder stellen ihre eigenen Inhalte ins Netz. Bereits heute gibt es in Europa mehr als 40,4 Millionen Fernsehgeräte mit Internetanschluss. Bis 2016 könnte die Mehrzahl der EU-Haushalte mit solchen Geräten ausgestattet sein, skizziert die EU-Kommission die Lage.
Durch diese Veränderungen würden sich die herkömmlichen Grenzen zwischen Verbrauchern, Rundfunk und Internet immer mehr verwischen. Daher wolle man herausfinden, was diese Konvergenz der Technik und der Inhalte für das Wirtschaftswachstum und die Innovation, die kulturelle Vielfalt und die Verbraucher in Europa bedeuten könnte.
"Connected-TV ist die nächste große Entwicklung in der kreativen und digitalen Welt. Dank der Konvergenz dieser beiden Bereiche erhalten die Menschen eine größere Auswahl aus hochwertigen Inhalten, aber es wird auch Störungen und Probleme geben. Wir brauchen eine EU-weite Diskussion, die beide Bereiche einbezieht, um mit diesen Veränderungen richtig umzugehen", sagte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der EU-Kommission.
Sie will über die kommenden Monate hinweg eine Debatte anstoßen, in der es beispielsweise um die wirtschaftlichen Auswirkungen, aber auch um den Schutz europäischer Werte wie etwa der Freiheit der Medien und um die Nutzerinteressen wie Kinder- und Jugendschutz sowie barrierefreie Zugänglichkeit geht.
Weiterhin wolle man zukünftig sicherstellen, dass alle Geräte innerhalb des EU-Binnenmarktes in gleicher Weise funktionieren und nicht länderspezifische Sperren integriert sind. Aber auch die Finanzierung von Inhalten in den sich verändernden Geschäftsumgebungen steht zur Debatte.
Durch diese Veränderungen würden sich die herkömmlichen Grenzen zwischen Verbrauchern, Rundfunk und Internet immer mehr verwischen. Daher wolle man herausfinden, was diese Konvergenz der Technik und der Inhalte für das Wirtschaftswachstum und die Innovation, die kulturelle Vielfalt und die Verbraucher in Europa bedeuten könnte.
"Connected-TV ist die nächste große Entwicklung in der kreativen und digitalen Welt. Dank der Konvergenz dieser beiden Bereiche erhalten die Menschen eine größere Auswahl aus hochwertigen Inhalten, aber es wird auch Störungen und Probleme geben. Wir brauchen eine EU-weite Diskussion, die beide Bereiche einbezieht, um mit diesen Veränderungen richtig umzugehen", sagte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der EU-Kommission.
Sie will über die kommenden Monate hinweg eine Debatte anstoßen, in der es beispielsweise um die wirtschaftlichen Auswirkungen, aber auch um den Schutz europäischer Werte wie etwa der Freiheit der Medien und um die Nutzerinteressen wie Kinder- und Jugendschutz sowie barrierefreie Zugänglichkeit geht.
Weiterhin wolle man zukünftig sicherstellen, dass alle Geräte innerhalb des EU-Binnenmarktes in gleicher Weise funktionieren und nicht länderspezifische Sperren integriert sind. Aber auch die Finanzierung von Inhalten in den sich verändernden Geschäftsumgebungen steht zur Debatte.
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Christian Kahle
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