BitTorrent "Sync" steht nun für Öffentlichkeit bereit
Es vergeht praktisch kein Tag, an dem nicht ein weiterer "Dropbox-Konkurrent" vorgestellt wird. Die von BitTorrent Inc. entwickelte Lösung sollte aber explizit erwähnt werden, da die technische Basis von BitTorrent Sync interessant ist.
Wie das Filesharing-Blog TorrentFreak berichtet, geht BitTorrent Sync einen etwas bis deutlich anderen Weg als Dropbox, Google Drive, Microsoft SkyDrive und Co.: Bei den etablierten Anbietern müssen die Nutzer nämlich ein gewisses Grad an Vertrauen mitbringen, da die privaten Dateien auf externen Servern abgelegt sind.
BitTorrent Sync ist mit Lösungen wie Dropbox oder SkyDrive (teilweise) vergleichbar, hat aber einen Vorteil: Sie kommt eben gänzlich ohne externe Cloud-Server aus. Diese Rolle übernimmt die Hardware des Nutzers, wobei einer der Rechner im "Sync"-Netzwerk natürlich (ständig) online sein muss, weshalb der Vergleich mit "echten" Cloud-Speichern zweifellos etwas hinkt. Allerdings ist auch der Betrieb eines NAS-Speichers möglich, in diesem Fall kann der PC auch ausgeschaltet sein.
Funktionsprinzip BitTorrent 'Sync'
Die Synchronisierung erfolgt dabei über Peer-to-Peer-Technologie (P2P), was eine im Vergleich zu klassischen Cloud-Speichern deutlich schnellere Datenübertragung ermöglichen soll. Außerdem wird als Vorteil angesehen, dass es theoretisch keine Limits zum maximal möglichen Speicherplatz gibt, diesen Wert setzt lediglich die verbaute Hardware, also die Festplatte.
Oberste Priorität bei einer derartigen Lösung nimmt natürlich de Sicherheit ein: BitTorrent Sync setzt zwar auf P2P, mit dem Filesharing-Protokoll ist der Dienst aber nicht gleichzusetzen. Die privaten Dateien können selbstverständlich nicht "öffentlich", also durch Dritte, heruntergeladen werden.
Der Traffic ist verschlüsselt: Wird ein Ordner angelegt bzw. für die Synchronisation freigegeben, dann erzeugt das System einen so genanntes 32-stelliges "Secret" oder auch Schlüssel (wahlweise "Read Only" oder mit Vollzugriff). Dieser Key muss auf der "Gegenseite" eingegeben werden, dadurch wird auch Filesharing mit anderen Nutzern unterstützt. Mit der letzten Version wurde nun ein "Wegwerf-Schlüssel" eingeführt, dieser "Secret"-Key läuft nach einem Tag aus, so dass der Zugriff bzw. dessen Ende/Begrenzung mit externen Geräten besser gesteuert werden kann.
Laut TorrentFreak läuft der Dienst immer noch als "Alpha", diese Version soll aber bereits sehr gut funktionieren, auch die Einrichtung (Windows, Mac und Linux) geht leicht vonstatten, eine Anmeldung ist hierfür nicht notwendig.
Siehe auch: BitTorrent Sync: Neues Tool für das Synchronisieren
BitTorrent Sync ist mit Lösungen wie Dropbox oder SkyDrive (teilweise) vergleichbar, hat aber einen Vorteil: Sie kommt eben gänzlich ohne externe Cloud-Server aus. Diese Rolle übernimmt die Hardware des Nutzers, wobei einer der Rechner im "Sync"-Netzwerk natürlich (ständig) online sein muss, weshalb der Vergleich mit "echten" Cloud-Speichern zweifellos etwas hinkt. Allerdings ist auch der Betrieb eines NAS-Speichers möglich, in diesem Fall kann der PC auch ausgeschaltet sein.
Funktionsprinzip BitTorrent 'Sync'
Die Synchronisierung erfolgt dabei über Peer-to-Peer-Technologie (P2P), was eine im Vergleich zu klassischen Cloud-Speichern deutlich schnellere Datenübertragung ermöglichen soll. Außerdem wird als Vorteil angesehen, dass es theoretisch keine Limits zum maximal möglichen Speicherplatz gibt, diesen Wert setzt lediglich die verbaute Hardware, also die Festplatte.
Oberste Priorität bei einer derartigen Lösung nimmt natürlich de Sicherheit ein: BitTorrent Sync setzt zwar auf P2P, mit dem Filesharing-Protokoll ist der Dienst aber nicht gleichzusetzen. Die privaten Dateien können selbstverständlich nicht "öffentlich", also durch Dritte, heruntergeladen werden.
Der Traffic ist verschlüsselt: Wird ein Ordner angelegt bzw. für die Synchronisation freigegeben, dann erzeugt das System einen so genanntes 32-stelliges "Secret" oder auch Schlüssel (wahlweise "Read Only" oder mit Vollzugriff). Dieser Key muss auf der "Gegenseite" eingegeben werden, dadurch wird auch Filesharing mit anderen Nutzern unterstützt. Mit der letzten Version wurde nun ein "Wegwerf-Schlüssel" eingeführt, dieser "Secret"-Key läuft nach einem Tag aus, so dass der Zugriff bzw. dessen Ende/Begrenzung mit externen Geräten besser gesteuert werden kann.
Laut TorrentFreak läuft der Dienst immer noch als "Alpha", diese Version soll aber bereits sehr gut funktionieren, auch die Einrichtung (Windows, Mac und Linux) geht leicht vonstatten, eine Anmeldung ist hierfür nicht notwendig.
Siehe auch: BitTorrent Sync: Neues Tool für das Synchronisieren
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