Lenovo kampfeslustig:
Uns stehen alle Optionen offen
Während die meisten großen Computer-Hersteller schwer an einer Neuausrichtung zu knabbern haben, sieht sich der chinesische Konzern Lenovo in einer Position, nach belieben agieren zu können.
Das Unternehmen hatte in den vergangenen Monaten einen aggressiven Wachstumskurs verfolgt. Obwohl man hier viel daran setzte, an der Konkurrenz vorbeizuziehen, schaffte man es dennoch, sich eine ausreichend große Rücklage zu schaffen. Diese ist zwar nicht mit der Apples vergleichbar, wo weit über hundert Milliarden Dollar für Investitionen bereitstehen, aber gibt Lenovo dennoch einiges an Spielraum.
Den Chinesen stehen derzeit rund 3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln zur Verfügung, die jederzeit eingesetzt werden könnten, um je nach Entwicklung des Marktes einen bestimmten Bereich stark nach vorn zu treiben. "Wir können uns derzeit alle Möglichkeiten ansehen, weil wir alles finanzieren könnten", erklärte Finanzchef Wong Wai Ming gegenüber dem US-Nachrichtendienst Bloomberg.
Lenovo ist in den vergangenen Monaten zum zweitgrößten PC-Hersteller aufgestiegen und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen endgültig an Hewlett-Packard vorbeizieht. Und trotz der Absatzkrise bei Computern wird ein profitables Wachstum verzeichnet. Parallel baut Lenovo aber auch am Geschäft mit Smartphones, Tablets, Fernsehern und Home-Entertainment-Systemen, was sich zunehmend auszahlt.
Allerdings wittert der Konzern auch in einem anderen Bereich Morgenluft: Im lukrativen Markt für Server und Storage-Systeme, der bisher von anderen beherrscht wird. Das Ziel lautet klar, binnen der kommenden drei Jahre in diesem Segment zu einem "relevanten globalen Player" aufzusteigen, wie es Lenovo-Chef Yang Yuanqing formulierte. Dafür führt man unter anderem bereits Gespräche zur Übernahme von Teilen der Server-Sparte IBMs, von denen man vor Jahren bereits das PC-Geschäft abgekauft hatte.
Den Chinesen stehen derzeit rund 3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln zur Verfügung, die jederzeit eingesetzt werden könnten, um je nach Entwicklung des Marktes einen bestimmten Bereich stark nach vorn zu treiben. "Wir können uns derzeit alle Möglichkeiten ansehen, weil wir alles finanzieren könnten", erklärte Finanzchef Wong Wai Ming gegenüber dem US-Nachrichtendienst Bloomberg.
Lenovo ist in den vergangenen Monaten zum zweitgrößten PC-Hersteller aufgestiegen und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen endgültig an Hewlett-Packard vorbeizieht. Und trotz der Absatzkrise bei Computern wird ein profitables Wachstum verzeichnet. Parallel baut Lenovo aber auch am Geschäft mit Smartphones, Tablets, Fernsehern und Home-Entertainment-Systemen, was sich zunehmend auszahlt.
Allerdings wittert der Konzern auch in einem anderen Bereich Morgenluft: Im lukrativen Markt für Server und Storage-Systeme, der bisher von anderen beherrscht wird. Das Ziel lautet klar, binnen der kommenden drei Jahre in diesem Segment zu einem "relevanten globalen Player" aufzusteigen, wie es Lenovo-Chef Yang Yuanqing formulierte. Dafür führt man unter anderem bereits Gespräche zur Übernahme von Teilen der Server-Sparte IBMs, von denen man vor Jahren bereits das PC-Geschäft abgekauft hatte.
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Lenovos Aktienkurs
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