Für Smart-TVs: LG kauft Hewlett-Packard webOS ab
Der koreanische Elektronik-Hersteller LG ist neuer Besitzer des Betriebssystems webOS, das man von Hewlett-Packard (HP) übernommen hat. Die Konditionen des Deals sind nicht bekannt, LG hat aber verlautbart, was man mit webOS will.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, hat LG die Übernahme des ehemaligen Palm-Betriebssystems webOS bekannt gegeben. Das hatte HP im Jahr 2010 übernommen, den Kauf von Palm ließ sich HP damals rund 1,2 Milliarden Euro kosten, um welchen Betrag das OS nun weitergegeben wird, darüber haben beide Beteiligten Stillschweigen vereinbart.
LG plant nun, webOS als Betriebssystem bei seinen mit dem Internet verbundenen Fernsehgeräten, also Smart-TVs, eizusetzen. LG dürfte sich diesen Schritt genau und auch länger überlegt haben, da man vor der nun erfolgten Übernahme eine Partnerschaft mit HP hatte und an webOS gearbeitet bzw. mitentwickelt hat.
Der Deal sieht vor, dass LG den Quellcode des Betriebssystems, die gesamte Dokumentation, Techniker, diverse Websites sowie Lizenzen der entsprechenden Patente erhält. Alle geistigen Schutzrechte zu webOS sowie den damit verbundenen Cloud-Diensten verbleiben nämlich auch weiterhin beim US-Unternehmen.
Wie anfangs erwähnt, wird LG webOS zur Basis seiner Internet-tauglichen Fernsehgeräte machen. Man lässt sich aber die Möglichkeit offen, das System auch anderwärtig einzusetzen. Smart-TVs machten den Anfang, so Skott Ahn, Präsident und Chief Technical Officer (CTO) bei LG Electronics, danach werde man webOS "hoffentlich in Zukunft auf allen anderen Geräten sehen."
HP hatte webOS seinerzeit von Palm gekauft und das Betriebssystem vor allem zur Basis seines Tablets TouchPad gemacht. Das Gerät erwies sich aber als Flop, seither versucht HP einen Einsatzzweck und/oder Käufer für webOS zu finden, was nun geglückt ist.
Siehe auch: HP stellt 7-Zoll-Android-Tablet für 170 Dollar vor
LG plant nun, webOS als Betriebssystem bei seinen mit dem Internet verbundenen Fernsehgeräten, also Smart-TVs, eizusetzen. LG dürfte sich diesen Schritt genau und auch länger überlegt haben, da man vor der nun erfolgten Übernahme eine Partnerschaft mit HP hatte und an webOS gearbeitet bzw. mitentwickelt hat.
Der Deal sieht vor, dass LG den Quellcode des Betriebssystems, die gesamte Dokumentation, Techniker, diverse Websites sowie Lizenzen der entsprechenden Patente erhält. Alle geistigen Schutzrechte zu webOS sowie den damit verbundenen Cloud-Diensten verbleiben nämlich auch weiterhin beim US-Unternehmen.
Wie anfangs erwähnt, wird LG webOS zur Basis seiner Internet-tauglichen Fernsehgeräte machen. Man lässt sich aber die Möglichkeit offen, das System auch anderwärtig einzusetzen. Smart-TVs machten den Anfang, so Skott Ahn, Präsident und Chief Technical Officer (CTO) bei LG Electronics, danach werde man webOS "hoffentlich in Zukunft auf allen anderen Geräten sehen."
HP hatte webOS seinerzeit von Palm gekauft und das Betriebssystem vor allem zur Basis seines Tablets TouchPad gemacht. Das Gerät erwies sich aber als Flop, seither versucht HP einen Einsatzzweck und/oder Käufer für webOS zu finden, was nun geglückt ist.
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