Google Glass: Schädelknochen zur Audio-Ausgabe
Die Datenbrille Google Glass wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf ein nicht unbedingt neues, aber dennoch interessantes Konzept zur Audio-Übertragung setzen, nämlich die Schwingungen des menschlichen Knochens.
Die US-Telekommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat dem Suchmaschinenriesen zumindest die Erlaubnis erteilt, eine derartige Technologie bei Google Glass einzusetzen. Die Dokumente zur Geräte-ID "A4R-X1" findet man auf der 'Seite der FCC', viel verraten diese allerdings nicht.
Siehe auch: Cyberbrille von Google kommt mit Touch-Steuerung
Google hat vor etwa zwei Jahren ein entsprechendes Patent im Zusammenhang mit einem tragbaren "Computing-Gerät" beantragt. Die Technologie ist an sich nicht neu, durchgesetzt hat sie sich bisher aber noch nicht. Das Konzept sieht vor, dass Schallwellen nicht über den Gehörkanal übertragen werden, sondern dass eine kleine Vibrationseinheit die Schwingungen an den Schädelknochen weitergibt und diese letztlich im Innenohr verarbeitet werden.
Das System gilt für Google als "Top Secret", weshalb das Unternehmen aus Mountain View bei der FCC die höchste Geheimhaltungsstufe beantragt hat. Alle relevanten Details zur Technologie sowie ihren Einsatz in der Datenbrille von Google werden bis auf weiteres unter Verschluss gehalten.
Der Hintergrund ist klar: Seit der Ankündigung der Entwicklung der Augmented-Reality-Datenbrille blicken alle Konkurrenten gespannt auf Google, zahlreiche Unternehmen arbeiten an vergleichbaren Geräten, darunter Microsoft und Olympus. Das Unternehmen gewährt immer wieder einen Vorgeschmack auf Google Glass, viele konkrete technische Details sind bislang allerdings nicht bekannt.
Zur Tarnung eignet sich die Datenbrille jedenfalls nicht: Führende Google-Mitarbeiter lassen sich immer wieder in der Öffentlichkeit damit blicken, zuletzt wurde Google-Chef Sergey Brin derartig "verkleidet" in der New Yorker U-Bahn gesichtet.
Siehe auch: Google lädt Entwickler zu Project-Glass-Hackathons
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Google hat vor etwa zwei Jahren ein entsprechendes Patent im Zusammenhang mit einem tragbaren "Computing-Gerät" beantragt. Die Technologie ist an sich nicht neu, durchgesetzt hat sie sich bisher aber noch nicht. Das Konzept sieht vor, dass Schallwellen nicht über den Gehörkanal übertragen werden, sondern dass eine kleine Vibrationseinheit die Schwingungen an den Schädelknochen weitergibt und diese letztlich im Innenohr verarbeitet werden.
Das System gilt für Google als "Top Secret", weshalb das Unternehmen aus Mountain View bei der FCC die höchste Geheimhaltungsstufe beantragt hat. Alle relevanten Details zur Technologie sowie ihren Einsatz in der Datenbrille von Google werden bis auf weiteres unter Verschluss gehalten.
Der Hintergrund ist klar: Seit der Ankündigung der Entwicklung der Augmented-Reality-Datenbrille blicken alle Konkurrenten gespannt auf Google, zahlreiche Unternehmen arbeiten an vergleichbaren Geräten, darunter Microsoft und Olympus. Das Unternehmen gewährt immer wieder einen Vorgeschmack auf Google Glass, viele konkrete technische Details sind bislang allerdings nicht bekannt.
Zur Tarnung eignet sich die Datenbrille jedenfalls nicht: Führende Google-Mitarbeiter lassen sich immer wieder in der Öffentlichkeit damit blicken, zuletzt wurde Google-Chef Sergey Brin derartig "verkleidet" in der New Yorker U-Bahn gesichtet.
Siehe auch: Google lädt Entwickler zu Project-Glass-Hackathons
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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