Nvidia will eigene Smartphones und Tablets bauen
Der Chip-Hersteller Nvidia versucht schon seit einer ganzen Weile auf dem Markt mobiler Prozessoren Fuß zu fassen, der Erfolg ist bisher aber eher bescheiden. Nun soll das Unternehmen planen, eigene mobile Geräte zu veröffentlichen.
Auch wenn Nvidias Tegra-3-CPU in einigen Geräten, darunter dem erfolgreichen Nexus-7-Tablet, steckt, ist der Erfolg der US-Firma eher begrenzt. Qualcomm war und ist der beherrschende Hersteller mobiler Prozessoren, insbesondere auf dem lukrativen High-End-Markt.
Wie 'Unwired Review' nun unter Berufung auf 'Mobile Review' berichtet, will Nvidia das in diesem Jahr mit ehrgeizigen Plänen ändern: Und zwar soll das US-Unternehmen vorhaben, selbst in die Produktion von Consumer-Hardware einzusteigen.
Allerdings hat Nvidia nicht vor, diese Geräte unter dem eigenen Namen zu vermarkten: Stattdessen sollen Referenzdesigns produziert werden, diese will man dann ohne Branding als sogenannte "White Label Devices" von Auftragsherstellern produzieren lassen. Derartige Geräte sollen andere dann unter einem eigenen Namen verkaufen.
Diese sind allerdings nicht für westliche Märkte bestimmt, sondern sollen vor allem in aufstrebenden Märkten angeboten worden - anvisiert sind jene Länder und Regionen, die bereits jetzt von billigen China-Phones und -Tablets überschwemmt werden, darunter Russland und Indien.
Vorbild für diesen Schritt sind übrigens die eigenen Erfahrungen auf dem Grafikkarten-Markt, wo man die praktisch gleiche Strategie schon seit einer ganzen Weile verfolgt. Vorteil dieses Modells ist es, dass Nvidia die Kontrolle über die Hardware behält, die Partner des Unternehmens aber eine Möglichkeit bekommen, den Preis der Konkurrenz zu unterbieten.
Die ersten derartigen Geräte dürften nach Angaben von Unwired Review "wie aus dem Nichts" im Mai oder Juni auftauchen, den Anfang sollen dabei (zahlreiche) Tablets mit Bildschirmen zwischen sieben und zehn Zoll machen.
Siehe auch: CES 2013 - Nvidia stellt Tegra-4-Prozessor vor
Wie 'Unwired Review' nun unter Berufung auf 'Mobile Review' berichtet, will Nvidia das in diesem Jahr mit ehrgeizigen Plänen ändern: Und zwar soll das US-Unternehmen vorhaben, selbst in die Produktion von Consumer-Hardware einzusteigen.
Allerdings hat Nvidia nicht vor, diese Geräte unter dem eigenen Namen zu vermarkten: Stattdessen sollen Referenzdesigns produziert werden, diese will man dann ohne Branding als sogenannte "White Label Devices" von Auftragsherstellern produzieren lassen. Derartige Geräte sollen andere dann unter einem eigenen Namen verkaufen.
Diese sind allerdings nicht für westliche Märkte bestimmt, sondern sollen vor allem in aufstrebenden Märkten angeboten worden - anvisiert sind jene Länder und Regionen, die bereits jetzt von billigen China-Phones und -Tablets überschwemmt werden, darunter Russland und Indien.
Vorbild für diesen Schritt sind übrigens die eigenen Erfahrungen auf dem Grafikkarten-Markt, wo man die praktisch gleiche Strategie schon seit einer ganzen Weile verfolgt. Vorteil dieses Modells ist es, dass Nvidia die Kontrolle über die Hardware behält, die Partner des Unternehmens aber eine Möglichkeit bekommen, den Preis der Konkurrenz zu unterbieten.
Die ersten derartigen Geräte dürften nach Angaben von Unwired Review "wie aus dem Nichts" im Mai oder Juni auftauchen, den Anfang sollen dabei (zahlreiche) Tablets mit Bildschirmen zwischen sieben und zehn Zoll machen.
Siehe auch: CES 2013 - Nvidia stellt Tegra-4-Prozessor vor
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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