Mitarbeiter betrog Acer um PCs für 2,6 Mio Euro
Der taiwanesische Computerhersteller Acer hat einen Mitarbeiter entlassen, der das Unternehmen um eine Millionensumme betrogen haben soll. Der Mitarbeiter soll massenhaft Bestellungen gefälscht und so Acer-Produkte auf eigene Rechnung verkauft haben.
Der Acer-Mitarbeiter war im Hauptquartier des Unternehmens in Taipeh beschäftigt. Dort hat er nach Angaben der Firma vielfach Bestellungen für Acer-Produkte gefälscht, die dann an Bekannte von ihm geliefert wurden. Diese verkauften die Geräte dann unter dem normalen Marktpreis, um sich persönlich zu bereichern, berichtet die 'China Post'.
Medienberichten zufolge soll durch die illegalen Aktivitäten des Mitarbeiters ein Schaden von bis zu 100 Millionen Taiwan-Dollar entstanden sein, was umgerechnet fast 2,6 Millionen Euro entspricht. Durch entsprechende Versicherungen belaufen sich die tatsächlichen Kosten für das Unternehmen aber nur auf rund 15 Mio. Taiwan-Dollar, also etwa 390.000 Euro.
Entgegen früheren Meldungen aus Asien sollen keine ranghohen Manager von Acer in den Betrugsfall involviert gewesen sein, stellte das Unternehmen klar. Die Taten des Mitarbeiters waren bei einer Prüfung durch die Buchhaltungsabteilung aufgefallen, weil die Einnahmen aus Verkäufen sich nicht mit den Bestellungen deckten.
Derzeit ermittelt die Polizei in Taiwan gegen den angeblichen Betrüger und sucht nach möglichen Komplizen. Gleichzeitig hat Acer auch noch zivil- und strafrechtliche Klagen gegen den Mann angestrengt. Um ähnlichen Fällen in Zukunft einen Riegel vorzuschieben, will der Computerkonzern nun seine internen Management- und Inspektionskonzepte überarbeiten, um den Order-Prozess besser kontrollieren zu können.
Medienberichten zufolge soll durch die illegalen Aktivitäten des Mitarbeiters ein Schaden von bis zu 100 Millionen Taiwan-Dollar entstanden sein, was umgerechnet fast 2,6 Millionen Euro entspricht. Durch entsprechende Versicherungen belaufen sich die tatsächlichen Kosten für das Unternehmen aber nur auf rund 15 Mio. Taiwan-Dollar, also etwa 390.000 Euro.
Entgegen früheren Meldungen aus Asien sollen keine ranghohen Manager von Acer in den Betrugsfall involviert gewesen sein, stellte das Unternehmen klar. Die Taten des Mitarbeiters waren bei einer Prüfung durch die Buchhaltungsabteilung aufgefallen, weil die Einnahmen aus Verkäufen sich nicht mit den Bestellungen deckten.
Derzeit ermittelt die Polizei in Taiwan gegen den angeblichen Betrüger und sucht nach möglichen Komplizen. Gleichzeitig hat Acer auch noch zivil- und strafrechtliche Klagen gegen den Mann angestrengt. Um ähnlichen Fällen in Zukunft einen Riegel vorzuschieben, will der Computerkonzern nun seine internen Management- und Inspektionskonzepte überarbeiten, um den Order-Prozess besser kontrollieren zu können.
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