Microsoft: Windows 8 ist 'umfassend' geschützt

Gestern hat ein Blog-Beitrag des Nokia-Mitarbeiters Justin Angel für einiges an Aufregung gesorgt: Dieser hat auf seinem privaten Blog eine Anleitung veröffentlicht, wie man Games aus dem Windows Store hacken und manipulieren kann.
Windows 8, Store, Microsoft Store
Microsoft
Angel hatte in seinem Beitrag beschrieben, wie man das Windows-8-Spiel SoulCraft freischalten, also aus der Probefassung eine Vollversion machen kann - natürlich ohne zu bezahlen. Außerdem hat er auf seiner mittlerweile gesperrten Seite gezeigt, wie man die Ingame-(Gold-)Währung manipulieren und sich praktisch unendliche Beträge gutschreiben kann.

Microsoft hat darauf "reagiert" und den Kollegen von 'Neowin' ein Statement übermittelt. Darin geht das Redmonder Unternehmen aber nur indirekt bzw. gar nicht auf die von Justin Angel beschriebene Methode ein. So heißt es, dass ein "erfolgreicher Software-Distributions-Kanal vor vielen Herausforderungen" stehe, da es immer wieder Leute gibt, die versuchten, das System für illegale Zwecke zu umgehen.

Man sei ständig bemüht, die Interessen der Kunden sowie der Entwickler zu schützen, weshalb man "zahlreiche Maßnahmen" ergriffen habe, um das Betriebssystem und den Windows Store zu schützen. Die Redmonder verweisen in diesem Zusammenhang auf einen aktuellen Beitrag im 'Dev Center', in dem beschrieben wird, wie Entwickler ihre Apps schützen können.

Zu den von Microsoft hervorgehobenen Maßnahmen zählt eine Quittungs-Funktion, mit der der Zugang eines Nutzers überprüft werden kann, außerdem wird vorgeschlagen, einige Features einer App auf einem Remote-Server zu halten, was dem Entwickler volle Kontrolle ermögliche.

Wie erwähnt, geht Microsoft nicht direkt auf Justin Angels Hack ein und kommentiert auch nicht, ob die Methode tatsächlich funktioniert. Das Statement deutet aber an, dass die Sache kein generelles Windows-Store- oder Windows-8-Problem sein dürfte, sondern sie "Schuld" in fehlende Sicherheitsmaßnahmen der Entwickler zu suchen ist.

Siehe auch: Windows Store bereitet Entwicklern Probleme
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