Notebook-Hersteller setzen weiter auf Windows 7

Auch wenn Windows 8 jetzt seit kurzem offiziell im Handel zu haben ist und bereits die ersten damit ausgerüsteten Notebooks zur Verfügung stehen, wollen diverse Hersteller im vierten Quartal 2012 zunächst weiter Modelle mit Windows 7 anbieten.
Logo, Windows 7, Hintergrundbild
Microsoft
Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen bei den Herstellern berichtet, wollen die Markenanbieter von Notebooks im Weihnachtsgeschäft 2012 ihre ab Werk mit Windows 7 ausgerüsteten Geräte weiter bewerben. Ziel ist es unter anderem, die verbleibenden Lagerbestände abzubauen.

Noch immer stapeln sich aufgrund der eher schleppenden Nachfrage in den Lagern der Hersteller Modelle mit Windows 7. Sie hoffen nun, mit den Produkten im letzten Quartal 2012 vor allem durch günstige Preise für ihre nicht mehr aktuellen Modelle zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

Einsteigermodelle sind bereits zu Preisen von unter 400 Dollar zu haben heißt es. Ein Blick in den Preisvergleich zeigt, dass auch hierzulande viele Notebooks mit Windows 7 Home Premium und recht ordentlicher Ausstattung bereits zu Preisen von unter 400 Euro zu haben sind.

In Taiwan selbst gibt es sogar Geräte mit Intel Core i3-Prozessor, die für weniger als 350 Euro angeboten werden und von den Herstellern mit einem Upgrade-Angebot auf Windows 8 daherkommen. Was die Nachfrage bei Geräten mit Microsofts neuem Betriebssystem angeht, so sind die Hersteller nicht gerade optimistisch.

Für dieses Jahr rechnen sie den Angaben zufolge nicht mit bedeutsamen Auswirkungen auf ihre Verkaufszahlen durch das neue Windows. Erst in der ersten Hälfte 2013 sei eine gesteigerte Nachfrage für Notebooks mit Windows 8 zu erwarten, heißt es. Bisher sind die meisten Notebooks mit Touchscreen noch recht teuer. Es gibt nur einige wenige günstige Modelle, die ab rund 500 Euro zu haben sind.
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