Social Games: Kaum jemand kommt morgen wieder
Die Anbieter von Social Games wie Zynga sind nicht gerade besonders erfolgreich, wenn es um die längerfristige Bindung von Nutzern geht. Die meisten probieren neue Spiele zwar aus, sind aber schnell wieder weg.
Das sind die etwas frustrierenden Ergebnisse einer Untersuchung von Playnomics, einem Marketing-Dienstleister, der sich auf solche Spiele spezialisiert hat. Demnach gelingt es den Anbietern gerade einmal fünf Prozent der Spieler über ein Quartal hinweg für einen bestimmten Titel zu begeistern, entsprechend weit zu kommen - und vielleicht auch kostenpflichtige Zusatzinhalte zu erwerben.
Von jenen, die bei einem Spiel neu hinzukommen, sind also nach drei Monaten 95 Prozent bereits nicht mehr dabei. Und in den allermeisten Fällen gelingt es den Anbietern nicht einmal ansatzweise, Begeisterung auszulösen: 85 Prozent der neuen Spieler kehren schon am nächsten Tag nicht mehr zurück, hieß es. So kommen die Spiele-Firmen gar nicht daran vorbei, ihre Titel in eine Plattform wie Facebook einzubinden, die ihnen gleich einmal Zugang zu hunderten Millionen Usern bietet, wenn sie halbwegs kritische Nutzerzahlen erreichen wollen.
Besonders wichtig ist es dabei nach Angaben von Playnomics einerseits die Einstiegshürden möglichst gering zu halten, dann aber zunehmend Komplexität aufzubauen. Die meisten jener User, die schon am nächsten Tag nicht mehr wiederkamen, hatten bereits nach den ersten 21,8 Minuten das Interesse verloren. Wer hingegen schon am ersten Tag über 40 Minuten bei dem jeweiligen Titel gehalten werden konnte, blieb in der Regel auch deutlich länger am Ball.
Außerdem fiel auf, dass Frauen sich schlechter an einen bestimmten Titel binden lassen, anfangs allerdings länger spielen. Offenbar sind diese eher bereit, einem Spiel die Chance zu geben, einen ausgiebigeren Test zu bestehen, während die männlichen Nutzer nach einer recht flüchtigen Prüfung entscheiden, ob sie wiederkommen.
Von jenen, die bei einem Spiel neu hinzukommen, sind also nach drei Monaten 95 Prozent bereits nicht mehr dabei. Und in den allermeisten Fällen gelingt es den Anbietern nicht einmal ansatzweise, Begeisterung auszulösen: 85 Prozent der neuen Spieler kehren schon am nächsten Tag nicht mehr zurück, hieß es. So kommen die Spiele-Firmen gar nicht daran vorbei, ihre Titel in eine Plattform wie Facebook einzubinden, die ihnen gleich einmal Zugang zu hunderten Millionen Usern bietet, wenn sie halbwegs kritische Nutzerzahlen erreichen wollen.
Besonders wichtig ist es dabei nach Angaben von Playnomics einerseits die Einstiegshürden möglichst gering zu halten, dann aber zunehmend Komplexität aufzubauen. Die meisten jener User, die schon am nächsten Tag nicht mehr wiederkamen, hatten bereits nach den ersten 21,8 Minuten das Interesse verloren. Wer hingegen schon am ersten Tag über 40 Minuten bei dem jeweiligen Titel gehalten werden konnte, blieb in der Regel auch deutlich länger am Ball.
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