Aufbau des Galileo-Systems geht in die heiße Phase
Der Aufbau des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo geht in seine entscheidende Phase. Am Wochenende begann mit dem Launch der Satelliten 3 und 4 die routinemäßige Bestückung der zukünftigen Orbits.
Vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guiana aus transportierte am Wochenende eine aus Russland zugekaufte Sojus-Rakete die beiden Satelliten ins All. Der Launcher hob planmäßig um 20:15 Uhr MEZ von seiner Startrampe ab, teilte die europäische Raumfahrtagentur ESA mit. Zuständig für den Transport war das Unternehmen Arianespace.
3 Stunden und 45 Minuten nach dem Launch konnten die Galileo-Satelliten erfolgreich in ihrem Orbit in 23.200 Kilometern Höhe abgesetzt werden. Gebaut wurden die von einem Konsortium, das von Astrium geführt wird. Thales Alenia Space war für die Endfertigung und die Tests zuständig.
In der ersten Phase werden die ESA und die französische Raumfahrtbehörde CNES für den Betrieb der Satelliten zuständig sein. Anschließend übernehmen dann die deutsche DLR und die italienische Telespazio. Unter deren Leitung werden dann die Galileo Control Centres in Oberpfaffenhofen, Deutschland, und Fucino, Italien, für den regulären Betrieb zuständig sein.
Die Platzierung der ersten vier Satelliten ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Galileo-Systems. Jetzt ist es möglich, die echte Leistungsfähigkeit der Technologie in der Praxis zu demonstrieren. Dies wiederum ist die Voraussetzung für die Starts der weiteren Satelliten, die dann für den regulären Betrieb mit weltweiter Abdeckung benötigt werden.
Bis Ende 2014 werden 18 weitere Galileo-Satelliten ins All geschossen. Dann können im europäischen Gebiet bereits die ersten Anwendungen mit der neuen Technologie betrieben werden. Die volle Leistungsfähigkeit soll dann im Jahr 2018 erreicht sein, wenn inklusive einiger Backup-Systeme 30 Satelliten in ihren Umlaufbahnen platziert wurden.
3 Stunden und 45 Minuten nach dem Launch konnten die Galileo-Satelliten erfolgreich in ihrem Orbit in 23.200 Kilometern Höhe abgesetzt werden. Gebaut wurden die von einem Konsortium, das von Astrium geführt wird. Thales Alenia Space war für die Endfertigung und die Tests zuständig.
In der ersten Phase werden die ESA und die französische Raumfahrtbehörde CNES für den Betrieb der Satelliten zuständig sein. Anschließend übernehmen dann die deutsche DLR und die italienische Telespazio. Unter deren Leitung werden dann die Galileo Control Centres in Oberpfaffenhofen, Deutschland, und Fucino, Italien, für den regulären Betrieb zuständig sein.
Die Platzierung der ersten vier Satelliten ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des Galileo-Systems. Jetzt ist es möglich, die echte Leistungsfähigkeit der Technologie in der Praxis zu demonstrieren. Dies wiederum ist die Voraussetzung für die Starts der weiteren Satelliten, die dann für den regulären Betrieb mit weltweiter Abdeckung benötigt werden.
Bis Ende 2014 werden 18 weitere Galileo-Satelliten ins All geschossen. Dann können im europäischen Gebiet bereits die ersten Anwendungen mit der neuen Technologie betrieben werden. Die volle Leistungsfähigkeit soll dann im Jahr 2018 erreicht sein, wenn inklusive einiger Backup-Systeme 30 Satelliten in ihren Umlaufbahnen platziert wurden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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