Raspberry Pi: Sony holt die Produktion nach Wales
Die Herstellung des Mini-Rechners Raspberry Pi wird zukünftig in Großbritannien stattfinden. Bisher ließen die britischen Entwickler des Systems in China produzieren. Nun konnte man aber eine Partnerschaft mit dem japanischen Elektronikkonzern Sony eingehen.
Dieser wird die Rechner zukünftig in seinem Werk in Wales fertigen - zumindest einen großen Basisbestand. 30.000 Geräte will Sony hier pro Monat für Premier Farnell, einen der beiden Distributoren des Raspberry Pi, herstellen. Wie die Raspberry Pi Foundation mitteilte, werden dadurch in dem Werk 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Das ausgerechnet der billige Computer, der ursprünglich für Bildungszwecke entworfen wurde und inzwischen auch bei Bastlern und Künstlern großen Anklang findet, in Großbritannien produziert werden kann, zeige laut Eben Upton, dem Gründer der Raspberry Pi Foundation, dass auch britische Produzenten gegenüber den Herstellern in Billiglohnländern wettbewerbsfähig sind.
Um das Sony-Werk im südwalisischen Pencoed für die Raspberry Pi-Produktion fit zu machen waren Investitionen in Höhe von über 60.000 Euro erforderlich. Insbesondere mussten die Maschinen zur Bestückung der Platinen darauf ausgelegt werden, das Package-on-Package-Verfahren umzusetzen, bei dem der Broadcom-Chip unter dem Arbeitsspeicher platziert wird.
Die ersten Kontakte zwischen der Raspberry Pi Foundation und Sony gab es den Angaben zufolge zu Ostern. Wie Upton ausführte, seien sie bei einer Besichtigung des Werkes so begeistert gewesen, dass direkt am nächsten Tag Premier Farnell angerufen und die Kooperation in die Wege geleitet wurde. Bereits kurz darauf sei bei dem Distributor die Entscheidung gefallen, die Fertigung aus China zurückzuholen. Die Raspberry Pis aus Wales werde man zukünftig daran erkennen, dass neben dem Anschluss für die Stromversorgung "Made in UK" eingraviert ist, so Upton.
Das ausgerechnet der billige Computer, der ursprünglich für Bildungszwecke entworfen wurde und inzwischen auch bei Bastlern und Künstlern großen Anklang findet, in Großbritannien produziert werden kann, zeige laut Eben Upton, dem Gründer der Raspberry Pi Foundation, dass auch britische Produzenten gegenüber den Herstellern in Billiglohnländern wettbewerbsfähig sind.
Um das Sony-Werk im südwalisischen Pencoed für die Raspberry Pi-Produktion fit zu machen waren Investitionen in Höhe von über 60.000 Euro erforderlich. Insbesondere mussten die Maschinen zur Bestückung der Platinen darauf ausgelegt werden, das Package-on-Package-Verfahren umzusetzen, bei dem der Broadcom-Chip unter dem Arbeitsspeicher platziert wird.
Die ersten Kontakte zwischen der Raspberry Pi Foundation und Sony gab es den Angaben zufolge zu Ostern. Wie Upton ausführte, seien sie bei einer Besichtigung des Werkes so begeistert gewesen, dass direkt am nächsten Tag Premier Farnell angerufen und die Kooperation in die Wege geleitet wurde. Bereits kurz darauf sei bei dem Distributor die Entscheidung gefallen, die Fertigung aus China zurückzuholen. Die Raspberry Pis aus Wales werde man zukünftig daran erkennen, dass neben dem Anschluss für die Stromversorgung "Made in UK" eingraviert ist, so Upton.
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