Telekom bindet Spotify in Mobilfunktarife ein
Die Deutsche Telekom ist eine Kooperation mit Spotify eingegangen und bindet den Musik-Streamingdienst in spezielle Mobilfunktarife ein. Während dies auf den ersten Blick positiv für die Nutzer scheint, birgt es allerdings auch Gefahren.
Wie die Telekom heute auf der Unterhaltungselektronikmesse IFA mitteilte, können Kunden ab Oktober 2012 eine Musik-Option zu ihrem normalen Tarif hinzubuchen und über Smartphone, Tablet und PC auf die rund 18 Millionen Musiktitel in er Spotify-Datenbank zugreifen. Bei der Übertragung der Musik wird das vorhandene Datenvolumen dann nicht angetastet.
"Music Streaming ist das Geschäftsmodell der Zukunft im Musikmarkt und wir freuen uns, als erster deutscher Telekommunikationsanbieter unseren Kunden unlimitierten Musikgenuss innerhalb unserer Tarife anbieten zu können. Spotify ist dafür aus unserer Sicht ein hervorragender Partner", sagte Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Deutschen Telekom.
Der erste Telekom Mobilfunktarif mit integriertem Spotify Premium-Account, bei dem Musik auch offline genutzt werden kann, wird ab Oktober 2012 für rund 30 Euro erhältlich sein. Gegen Ende des Jahres wird die Nutzung des Spotify Premium-Dienstes auch als Zubuchoption für etwa zehn Euro für Festnetz- und Mobilfunkkunden der Telekom möglich sein, hieß es.
Für viele Nutzer handelt es sich dabei sicher um ein interessantes Angebot - immerhin können sie einen Premium-Account bei dem Musik-Anbieter ausgiebig nutzen, ohne Gefahr zu laufen, dass ihr Mobilfunkzugang wegen des anfallenden Traffic-Volumens mitten im Monat gedrosselt wird.
Allerdings hebelt der Service das Prinzip der Netzneutralität weiter aus, indem große Dienste-Anbieter im Rahmen von Kooperationen, die für beide Seiten geschäftliche Vorteile bringen, die Möglichkeiten erhalten, in den Netzen der Mobilfunkbetreiber einen Sonderstatus einzunehmen. Auch Facebook hat schon ähnliche Abkommen mit Mobilfunkanbietern.
Tipp: Alle Nachrichten, Videos und Fotos von der Internationalen Funkausstellung (kurz IFA) in Berlin haben wir in unserem großen IFA-Themen-Special übersichtlich für euch zusammengefasst.
"Music Streaming ist das Geschäftsmodell der Zukunft im Musikmarkt und wir freuen uns, als erster deutscher Telekommunikationsanbieter unseren Kunden unlimitierten Musikgenuss innerhalb unserer Tarife anbieten zu können. Spotify ist dafür aus unserer Sicht ein hervorragender Partner", sagte Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Deutschen Telekom.
Der erste Telekom Mobilfunktarif mit integriertem Spotify Premium-Account, bei dem Musik auch offline genutzt werden kann, wird ab Oktober 2012 für rund 30 Euro erhältlich sein. Gegen Ende des Jahres wird die Nutzung des Spotify Premium-Dienstes auch als Zubuchoption für etwa zehn Euro für Festnetz- und Mobilfunkkunden der Telekom möglich sein, hieß es.
Für viele Nutzer handelt es sich dabei sicher um ein interessantes Angebot - immerhin können sie einen Premium-Account bei dem Musik-Anbieter ausgiebig nutzen, ohne Gefahr zu laufen, dass ihr Mobilfunkzugang wegen des anfallenden Traffic-Volumens mitten im Monat gedrosselt wird.
Allerdings hebelt der Service das Prinzip der Netzneutralität weiter aus, indem große Dienste-Anbieter im Rahmen von Kooperationen, die für beide Seiten geschäftliche Vorteile bringen, die Möglichkeiten erhalten, in den Netzen der Mobilfunkbetreiber einen Sonderstatus einzunehmen. Auch Facebook hat schon ähnliche Abkommen mit Mobilfunkanbietern.
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