ARM-Chef: Übernahme durch Apple wäre sinnlos
Zwar gibt es Ansätze, mit ARM-Prozessoren auch in den PC-Bereich einzudringen. Allerdings warnt der Chef des britischen Chipdesigners, der im Bereich mobiler Geräte groß wurde, vor überzogenen Erwartungen, dass man dem Platzhirsch Intel schnell große Marktanteile abnehmen kann.
"Ich mache mir nichts vor: Es wird Jahre dauern, bis wir beim Software-Ökosystem mit Intel gleichziehen können", sagte Warren East in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (kommende Ausgabe). ARM, dessen Strom sparende Chip-Technologie in fast allen weltweit verkauften Handys und Tablet-Rechnern steckt, arbeitet seit zwei Jahren am Einstieg in den besonders lukrativen Markt für PC-Mikroprozessoren.
"Das wichtigste Tor" für einen erfolgreichen Eintritt ARMs in den PC-Markt sei zwar "gerade aufgeschlossen" worden, sagte East mit Bezug auf die Bereitstellung einer ARM-Version von Microsofts kommenden Betriebssystem Windows 8. Doch ARM habe im PC-Umfeld "großen Nachholbedarf bei Software, die unsere Chips steuert", so East weiter. "Es gibt in der Chip-Industrie keine schnellen Abkürzungen."
Kritik an einer angeblich beschränkten Leistungsfähigkeit von ARM-Prozessoren wies East zurück. Werde ein hauseigener Chip mit ähnlich hohen Taktraten wie Intels Prozessoren betrieben, seien sie sogar leistungsstärker als die Konkurrenz. "Es gibt für unsere Technologie also keine Leistungsschranke", so der ARM-Chef.
East nahm auch Stellung zu wiederkehrenden Gerüchten, sein Unternehmen könnte von Apple aufgekauft werden. Der US-Konzern setzt seit Jahren ARM-Technologie im iPhone und iPad ein und treibt hier auch selbst die Entwicklung voran. Ein solcher Kauf würde für Apple keinen Sinn ergeben, erklärte der ARM-Chef.
"Wir lizenzieren unsere Technologien für rund zehn Millionen Dollar an jeden", so East. "Warum sollte Apple tausendmal so viel bezahlen, um den gleichen Effekt zu erzielen?" Als Chef eines börsennotierten Unternehmens sei er jedoch "dem Wohl unserer Anleger verpflichtet", schränkte der ARM-Chef ein. "Sollte also tatsächlich ein Verrückter um die Ecke kommen und irrational viel Geld für ARM bieten, würden unsere Aktionäre womöglich sagen: Hey, warum nicht?"
"Das wichtigste Tor" für einen erfolgreichen Eintritt ARMs in den PC-Markt sei zwar "gerade aufgeschlossen" worden, sagte East mit Bezug auf die Bereitstellung einer ARM-Version von Microsofts kommenden Betriebssystem Windows 8. Doch ARM habe im PC-Umfeld "großen Nachholbedarf bei Software, die unsere Chips steuert", so East weiter. "Es gibt in der Chip-Industrie keine schnellen Abkürzungen."
Kritik an einer angeblich beschränkten Leistungsfähigkeit von ARM-Prozessoren wies East zurück. Werde ein hauseigener Chip mit ähnlich hohen Taktraten wie Intels Prozessoren betrieben, seien sie sogar leistungsstärker als die Konkurrenz. "Es gibt für unsere Technologie also keine Leistungsschranke", so der ARM-Chef.
East nahm auch Stellung zu wiederkehrenden Gerüchten, sein Unternehmen könnte von Apple aufgekauft werden. Der US-Konzern setzt seit Jahren ARM-Technologie im iPhone und iPad ein und treibt hier auch selbst die Entwicklung voran. Ein solcher Kauf würde für Apple keinen Sinn ergeben, erklärte der ARM-Chef.
"Wir lizenzieren unsere Technologien für rund zehn Millionen Dollar an jeden", so East. "Warum sollte Apple tausendmal so viel bezahlen, um den gleichen Effekt zu erzielen?" Als Chef eines börsennotierten Unternehmens sei er jedoch "dem Wohl unserer Anleger verpflichtet", schränkte der ARM-Chef ein. "Sollte also tatsächlich ein Verrückter um die Ecke kommen und irrational viel Geld für ARM bieten, würden unsere Aktionäre womöglich sagen: Hey, warum nicht?"
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