Olympia: Twitter entsperrt kritischen Journalisten
Gestern sorgte der Kurznachrichtendienst für einen mittelschweren Eklat, nachdem man einen britischen Journalisten, der den US-Fernsehsender NBC kritisiert hatte, den Zugang zu seinem Dienst gesperrt hat. Nach Zensur-Vorwürfen machte Twitter nun einen Rückzieher und gab das Konto von Guy Adams wieder frei.
Gestern wurde bekannt, dass Twitter den Los-Angeles-Korrespondenten der britischen Tageszeitung The Independent, Guy Adams, von seinem Dienst aussperrte, weil er "private" Informationen des Chefs des US-Senders NBC veröffentlicht hat.
Nach massiver Kritik und Zensur-Vorwürfen musste Twitter nun aber kleinlaut zugeben, dass es sich dabei um einen Fehler gehandelt habe. In einem für das Unternehmen eher unüblichen 'Blog-Beitrag' entschuldigte sich Twitter ("Wir haben es versaut…") und erklärt ausführlich, wie es zu dieser Sperre überhaupt kommen konnte.
Und zwar wurde der entsprechende Tweet von @guyadams von jenem Team entdeckt, das mit NBC, also dem TV-Sender, der die Olympia-Rechte in den USA hat, aktuell zusammenarbeitet und für die Twitter-Kommunikation bei diesem Großevent zuständig ist. Dabei kam der Hinweis, dass sich NBC die Sache ansehen solle, von Twitter selbst, woraufhin NBC eine offizielle Beschwerde einreichte und die Sperrung beantragte.
Twitter betonte dabei, dass man Tweets nie aktiv überwache, sondern lediglich auf offiziell eingereichte Beschwerden reagiere. Dass es sich bei der E-Mail-Adresse des NBC-Chefs um eine geschäftliche handelt, spiele laut Alex Macgillivray, General Counsel bei Twitter, allerdings keine Rolle, da jemand eine Business-Adresse schließlich auch für private Zwecke nützen könne, so der Justitiar.
Adams selbst zeigte sich erfreut, dass er wieder sein Twitter-Konto hat, bleibt aber gegenüber NBC und Twitter kritisch. Auf 'The Independent' schreibt er, Twitter habe seine eigenen Regeln gebrochen, weil man hofft, die Zusammenarbeit mit NBC auch nach den Olympischen Spielen fortsetzen zu können. Anders gesagt, dass man sich in Zukunft eine geschäftliche Beziehung mit dem TV-Sender erhofft.
Nach massiver Kritik und Zensur-Vorwürfen musste Twitter nun aber kleinlaut zugeben, dass es sich dabei um einen Fehler gehandelt habe. In einem für das Unternehmen eher unüblichen 'Blog-Beitrag' entschuldigte sich Twitter ("Wir haben es versaut…") und erklärt ausführlich, wie es zu dieser Sperre überhaupt kommen konnte.
Und zwar wurde der entsprechende Tweet von @guyadams von jenem Team entdeckt, das mit NBC, also dem TV-Sender, der die Olympia-Rechte in den USA hat, aktuell zusammenarbeitet und für die Twitter-Kommunikation bei diesem Großevent zuständig ist. Dabei kam der Hinweis, dass sich NBC die Sache ansehen solle, von Twitter selbst, woraufhin NBC eine offizielle Beschwerde einreichte und die Sperrung beantragte.
Twitter betonte dabei, dass man Tweets nie aktiv überwache, sondern lediglich auf offiziell eingereichte Beschwerden reagiere. Dass es sich bei der E-Mail-Adresse des NBC-Chefs um eine geschäftliche handelt, spiele laut Alex Macgillivray, General Counsel bei Twitter, allerdings keine Rolle, da jemand eine Business-Adresse schließlich auch für private Zwecke nützen könne, so der Justitiar.
Adams selbst zeigte sich erfreut, dass er wieder sein Twitter-Konto hat, bleibt aber gegenüber NBC und Twitter kritisch. Auf 'The Independent' schreibt er, Twitter habe seine eigenen Regeln gebrochen, weil man hofft, die Zusammenarbeit mit NBC auch nach den Olympischen Spielen fortsetzen zu können. Anders gesagt, dass man sich in Zukunft eine geschäftliche Beziehung mit dem TV-Sender erhofft.
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