Apple bleibt klar weltweit größter Chip-Einkäufer
Der Computer-Konzern Apple wird mit einer deutlichen Steigerung der Ausgaben in diesem Jahr erneut der weltweit größte Abnehmer von Chips sein. Für rund 28 Milliarden Dollar wird das Unternehmen 2012 bei den Herstellern von Halbleiter-Produkten einkaufen.
Das sind immerhin 15 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, als Apple 24 Milliarden Dollar für den Einkauf von Chips ausgab. Wie das Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli mitteilte, wird die Nummer 2 auf dem Chipmarkt - der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung - damit recht klar übertrumpft. Dieser steigerte seine Ausgaben lediglich um 0,3 Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar.
Apples führende Rolle kommt hier nicht von ungefähr: Zum einen steigt die Nachfrage nach den Produkten des Konzerns weiterhin deutlich an. Hinzu kommt, dass Apple unter besonders günstigen Konditionen an seine benötigten Komponenten kommt. So verfügt das Unternehmen über Partnerschaften mit 150 Herstellern, die ihm günstige Preise oder garantierte Produktionskapazitäten geben, weil Apple ihnen bei den benötigten Investitionen unter die Arme griff.
Weiterhin kann Apple in die Strategie der Chiphersteller hineinregieren, wie kein anderer Abnehmer - schlicht weil der Konzern seine Ausgaben für den Chip-Einkauf so stark steigert wie kein anderer unter den ersten zehn Top-Kunden. An einem so wichtigen Kunden werden dann auch schon einmal die Produkt-Roadmaps der Halbleiter-Produzenten ausgerichtet.
Top10 der Chip-Einkäufer
Die Marktforscher gehen davon aus, dass Apple eine Position im kommenden Jahr sogar noch eher ausbauen wird. Sie rechnen damit, dass die Ausgaben für den Chip-Einkauf seitens des Computerkonzerns dann um weitere 12,3 Prozent nach oben gehen.
Der drittgrößte Einkäufer, Hewlett-Packard gibt in diesem Jahr voraussichtlich 6,5 Prozent weniger für Chips aus - nämlich 13,7 Milliarden Dollar. Hintergrund dessen dürfte vor allem das schwache Wachstum des PC-Marktes sein.
Apples führende Rolle kommt hier nicht von ungefähr: Zum einen steigt die Nachfrage nach den Produkten des Konzerns weiterhin deutlich an. Hinzu kommt, dass Apple unter besonders günstigen Konditionen an seine benötigten Komponenten kommt. So verfügt das Unternehmen über Partnerschaften mit 150 Herstellern, die ihm günstige Preise oder garantierte Produktionskapazitäten geben, weil Apple ihnen bei den benötigten Investitionen unter die Arme griff.
Weiterhin kann Apple in die Strategie der Chiphersteller hineinregieren, wie kein anderer Abnehmer - schlicht weil der Konzern seine Ausgaben für den Chip-Einkauf so stark steigert wie kein anderer unter den ersten zehn Top-Kunden. An einem so wichtigen Kunden werden dann auch schon einmal die Produkt-Roadmaps der Halbleiter-Produzenten ausgerichtet.
Top10 der Chip-Einkäufer
Die Marktforscher gehen davon aus, dass Apple eine Position im kommenden Jahr sogar noch eher ausbauen wird. Sie rechnen damit, dass die Ausgaben für den Chip-Einkauf seitens des Computerkonzerns dann um weitere 12,3 Prozent nach oben gehen.
Der drittgrößte Einkäufer, Hewlett-Packard gibt in diesem Jahr voraussichtlich 6,5 Prozent weniger für Chips aus - nämlich 13,7 Milliarden Dollar. Hintergrund dessen dürfte vor allem das schwache Wachstum des PC-Marktes sein.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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