Spanischer Mobilfunkmarkt erlebt ein Erdbeben
Seitdem der britische Telekommunikationskonzern Vodafone am Freitag seine Zahlen für das vergangene Geschäftsquartal präsentierte, sind die Aktienkurse spanischer Mobilfunkbetreiber - insbesondere des Marktführers Telefonica - auf dem Sinkflug, berichtet das Magazin 'BGR'.
Hintergrund dessen ist ein zehnprozentiger Einbruch des Umsatzes der spanischen Tochter Vodafone Spain. Dieser deutet nach Ansicht vieler Investoren darauf hin, dass die Lage dramatischer ist, als erwartet. Zwar rechnete man bereits damit, dass der Markt seine Schwierigkeiten mit der andauernden Krise hat, allerdings sieht die Sache wohl schlimmer aus als erwartet.
Vodafone Spain hat allein binnen der letzten drei Monate rund 640.000 Kunden verloren - und dies nicht etwa, weil diese zur Konkurrenz abwandern, wo es vielleicht günstigere Tarife gibt. Viele von ihnen, schaffen ihr Mobiltelefon ganz ab, weil sie es sich nicht mehr leisten können. Wenn überhaupt, werden Prepaid-Tarife gebucht, die den Netzbetreibern aber nur vergleichsweise geringe Einnahmen bringen.
Insbesondere in der jungen Zielgruppe - die in anderen Ländern zuerst dabei ist, wenn es um die Anschaffung der neuesten Geräte geht - können die Mobilfunker immer schwerer Kunden gewinnen. Denn die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien ist inzwischen über die Marke von 50 Prozent geklettert. Es gibt daher kaum einen Grund anzunehmen, dass die Situation bei den anderen Mobilfunkunternehmen des Landes wesentlich besser aussehen wird.
Im Gegenteil: Unter Beobachtern der Branche rechnet man eher damit, dass sich das Problem auf weitere Märkte fortpflanzen wird. Auch in Italien gibt es beispielsweise Indikatoren dafür, dass die Geschäfte schlecht laufen. Auch die dort ansässige Vodafone-Tochter machte 7 Prozent weniger Umsatz.
Während die Krise in Griechenland wegen der deutlich geringeren Einwohnerzahlen in dem Segment noch kaum für merkliche Erschütterungen sorgte, sieht dies nun anders aus. Es muss auch damit gerechnet werden, dass nicht nur die Netzbetreiber betroffen sind. Insbesondere die Anbieter relativ teurer Smartphones werden in Südeuropa wohl auf schrumpfende Märkte stoßen. Im schlimmsten Fall kann sich diese Entwicklung auch nach Norden fortsetzen.
Vodafone Spain hat allein binnen der letzten drei Monate rund 640.000 Kunden verloren - und dies nicht etwa, weil diese zur Konkurrenz abwandern, wo es vielleicht günstigere Tarife gibt. Viele von ihnen, schaffen ihr Mobiltelefon ganz ab, weil sie es sich nicht mehr leisten können. Wenn überhaupt, werden Prepaid-Tarife gebucht, die den Netzbetreibern aber nur vergleichsweise geringe Einnahmen bringen.
Insbesondere in der jungen Zielgruppe - die in anderen Ländern zuerst dabei ist, wenn es um die Anschaffung der neuesten Geräte geht - können die Mobilfunker immer schwerer Kunden gewinnen. Denn die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien ist inzwischen über die Marke von 50 Prozent geklettert. Es gibt daher kaum einen Grund anzunehmen, dass die Situation bei den anderen Mobilfunkunternehmen des Landes wesentlich besser aussehen wird.
Im Gegenteil: Unter Beobachtern der Branche rechnet man eher damit, dass sich das Problem auf weitere Märkte fortpflanzen wird. Auch in Italien gibt es beispielsweise Indikatoren dafür, dass die Geschäfte schlecht laufen. Auch die dort ansässige Vodafone-Tochter machte 7 Prozent weniger Umsatz.
Während die Krise in Griechenland wegen der deutlich geringeren Einwohnerzahlen in dem Segment noch kaum für merkliche Erschütterungen sorgte, sieht dies nun anders aus. Es muss auch damit gerechnet werden, dass nicht nur die Netzbetreiber betroffen sind. Insbesondere die Anbieter relativ teurer Smartphones werden in Südeuropa wohl auf schrumpfende Märkte stoßen. Im schlimmsten Fall kann sich diese Entwicklung auch nach Norden fortsetzen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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