Der Wechsel zu OpenOffice ist Helsinki zu teuer
Aus Kostengründen hat sich die Stadtverwaltung von Helsinki gegen einen Wechsel zu OpenOffice entschieden. Die Free Software Foundation Europe (FSFE) will nun erfahren, welche Berechnung aufgestellt wurde.
Im vergangenen Kalenderjahr hat die Stadtverwaltung Helsinki die kostenlos erhältliche Office-Lösung in der Praxis intensiv getestet. Ein Großteil der Nutzer zeigte sich nach dem Test durchaus zufrieden und angetan von den Möglichkeiten, welche OpenOffice bietet. Da die Migration unter dem Strich jedoch zu teuer sein soll, will man den Wechsel nicht vollziehen.
50 der insgesamt 85 Stadträte von Helsinki versuchen nun Überzeugungsarbeit zu leisten. Letztlich will man die Stadt dazu bewegen, anstelle von OpenOffice, LibreOffice zu verwenden. Eine Entscheidung dazu liegt bisher nicht vor.
Über 70 Prozent mehr als die weitere Nutzung von Microsoft Office soll der Umstieg zu OpenOffice kosten. Betrachtet man eine Dauer von sieben Jahren, so kommt man auf mehr als 21 Millionen Euro. Die zugehörige Analyse wurde von den Marktforschern aus dem Hause Gartner durchgeführt.
Siehe auch: Freiburg: Wechsel von OpenOffice zu MS-Office?
An dieser Erhebung hat die FSFE erhebliche Zweifel und will nun genau wissen, welche Faktoren in die zugehörige Rechnung einbezogen wurden. Die Stadt Helsinki zeigt sich diesbezüglich wenig kooperativ und will keine näheren Angaben machen. Daher wird nun versucht, über das finnische Informationsfreiheitsgesetz an die Daten zu gelangen.
50 der insgesamt 85 Stadträte von Helsinki versuchen nun Überzeugungsarbeit zu leisten. Letztlich will man die Stadt dazu bewegen, anstelle von OpenOffice, LibreOffice zu verwenden. Eine Entscheidung dazu liegt bisher nicht vor.
Über 70 Prozent mehr als die weitere Nutzung von Microsoft Office soll der Umstieg zu OpenOffice kosten. Betrachtet man eine Dauer von sieben Jahren, so kommt man auf mehr als 21 Millionen Euro. Die zugehörige Analyse wurde von den Marktforschern aus dem Hause Gartner durchgeführt.
Siehe auch: Freiburg: Wechsel von OpenOffice zu MS-Office?
An dieser Erhebung hat die FSFE erhebliche Zweifel und will nun genau wissen, welche Faktoren in die zugehörige Rechnung einbezogen wurden. Die Stadt Helsinki zeigt sich diesbezüglich wenig kooperativ und will keine näheren Angaben machen. Daher wird nun versucht, über das finnische Informationsfreiheitsgesetz an die Daten zu gelangen.
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