Beschwerden: Microsoft nimmt Straßenfotos offline
Microsoft hat seinen Straßenfoto-Dienst Bing Streetside in Deutschland vorläufig abgeschaltet, weil es massive Bedenken von deutschen Bürgern wegen des Umgangs mit Anfragen zur Unkenntlichmachung von Gebäuden gibt.
Wie das Unternehmen jetzt bekanntgab, wurde Streetside für Deutschland vorerst unzugänglich gemacht, weil man die Beschwerden prüfen und nach einer einvernehmlichen Lösung suchen möchte. Microsoft-Sprecher Thomas Baumgärtner erklärte, dass man derzeit noch nicht vorhersagen könne, wann Streetside wieder verfügbar sein wird.
Bing Streetside Kamerafahrzeug
Der Sprecher stellte in diesem Zuammenhang klar, dass nur in wenigen Einzelfällen Beschwerden wegen des Widerspruchs-Verfahrens bei Bing Streetside vorliegen, die zudem nicht von einer Datenschutzbehörde stammen. Bisher ist unklar, wie viele Beschwerden vorliegen und vom wem sie genau stammen.
Microsoft hat im Mai 2011 begonnen, deutsche Städte auf Straßenebene zu fotografieren. Mittlerweile konnte Streetside für 31 Städte und Regionen genutzt werden, darunter Berlin, Düsseldorf und München. Im weiteren Verlauf des Jahres 2012 sollen die Kamerafahrten in 21 Städten fortgesetzt werden. Baumgärtner zufolge werden die Kamerafahrzeuge vorerst weiter eingesetzt, obwohl Streetside für Deutschland aktuell nicht verfügbar ist.
Bing Streetside war seit Ende Dezember in Deutschland zugänglich. Vor dem Start war es geraume Zeit möglich, Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Fotos bestimmter Häuser einzulegen, doch Microsoft erhielt nach eigenen Angaben nur wenige Anfragen.
Auch seit dem Start von Streetside können noch Widerspruchs-Formulare eingerecht werden. Dies ist sowohl über eine Schaltfläche bei der Nutzung des Straßenbilderdiensts, als auch in Form eines speziellen Formulars per Post möglich. Google hatte in Deutschland ebenfalls mit massiven Bedenken wegen möglicher Verletzungen der Privatsphäre durch seinen Dienst Streetview zu kämpfen.
Bing Streetside Kamerafahrzeug
Der Sprecher stellte in diesem Zuammenhang klar, dass nur in wenigen Einzelfällen Beschwerden wegen des Widerspruchs-Verfahrens bei Bing Streetside vorliegen, die zudem nicht von einer Datenschutzbehörde stammen. Bisher ist unklar, wie viele Beschwerden vorliegen und vom wem sie genau stammen.
Microsoft hat im Mai 2011 begonnen, deutsche Städte auf Straßenebene zu fotografieren. Mittlerweile konnte Streetside für 31 Städte und Regionen genutzt werden, darunter Berlin, Düsseldorf und München. Im weiteren Verlauf des Jahres 2012 sollen die Kamerafahrten in 21 Städten fortgesetzt werden. Baumgärtner zufolge werden die Kamerafahrzeuge vorerst weiter eingesetzt, obwohl Streetside für Deutschland aktuell nicht verfügbar ist.
Bing Streetside war seit Ende Dezember in Deutschland zugänglich. Vor dem Start war es geraume Zeit möglich, Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Fotos bestimmter Häuser einzulegen, doch Microsoft erhielt nach eigenen Angaben nur wenige Anfragen.
Auch seit dem Start von Streetside können noch Widerspruchs-Formulare eingerecht werden. Dies ist sowohl über eine Schaltfläche bei der Nutzung des Straßenbilderdiensts, als auch in Form eines speziellen Formulars per Post möglich. Google hatte in Deutschland ebenfalls mit massiven Bedenken wegen möglicher Verletzungen der Privatsphäre durch seinen Dienst Streetview zu kämpfen.
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