Soziale Netze ersetzen Stellenanzeigen nur bedingt
Klassische Stellenanzeigen haben auch in Zeiten von Facebook und anderen sozialen Netzwerken ihre Daseinsberechtigung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des KCS KompetenzCentrum für Statistik und Empirie der Essener Hochschule für Oekonomie & Management.
In vielen Bereichen spielen die Social Media-Kanäle bei der Suche nach neuen Mitarbeitern inzwischen eine wichtige Rolle - unter anderem auch, weil sich hier schnell Nutzergruppen eingrenzen lassen, die ohnehin eine Affinität zu einer bestimmten Firma oder Branche haben.
Allerdings stellen diese keine alleinige Lösung dar. "Für Unternehmen gilt: Eine gut ausgestaltete Karriere- beziehungsweise Unternehmens-Website ist Pflicht - Social Media Präsenzen sind die Kür", erklärte Personalexpertin Anja Seng zusammen.
Schüler, Studierende und junge Berufstätige stehen Unternehmenspräsenzen in Netzwerken, auf Entertainment- und kollaborativen Plattformen zwar generell positiv (24 Prozent) beziehungsweise neutral (41 Prozent) gegenüber, die Nutzung erfolgt aber überwiegend für private Zwecke.
"Sie wählen ihre Inhalte selbstbewusst aus und frequentieren die Social Media Kanäle nach ihren eigenen Präferenzen", so Seng. Recruiter müssten daher aktiv auf qualifizierte Kandidaten zugehen, statt - wie bisher - passiv auf die passenden Bewerbungen zu warten.
Wer zudem erreichen möchte, dass sich seine Social Media Maßnahmen positiv auf das Arbeitgeberimage auswirken, sollte nach Ansicht der Autoren der Studie drei Dinge beachten: Zielsetzung und Zielgruppen müssen seitens des Unternehmens klar definiert sein. Das Verhalten sowie die Erwartungen der Zielgruppen müssen berücksichtigt werden. Und die Kultur sowie die Ressourcen des Unternehmens müssen den Social Media Einsatz unterstützen.
Allerdings stellen diese keine alleinige Lösung dar. "Für Unternehmen gilt: Eine gut ausgestaltete Karriere- beziehungsweise Unternehmens-Website ist Pflicht - Social Media Präsenzen sind die Kür", erklärte Personalexpertin Anja Seng zusammen.
Schüler, Studierende und junge Berufstätige stehen Unternehmenspräsenzen in Netzwerken, auf Entertainment- und kollaborativen Plattformen zwar generell positiv (24 Prozent) beziehungsweise neutral (41 Prozent) gegenüber, die Nutzung erfolgt aber überwiegend für private Zwecke.
"Sie wählen ihre Inhalte selbstbewusst aus und frequentieren die Social Media Kanäle nach ihren eigenen Präferenzen", so Seng. Recruiter müssten daher aktiv auf qualifizierte Kandidaten zugehen, statt - wie bisher - passiv auf die passenden Bewerbungen zu warten.
Wer zudem erreichen möchte, dass sich seine Social Media Maßnahmen positiv auf das Arbeitgeberimage auswirken, sollte nach Ansicht der Autoren der Studie drei Dinge beachten: Zielsetzung und Zielgruppen müssen seitens des Unternehmens klar definiert sein. Das Verhalten sowie die Erwartungen der Zielgruppen müssen berücksichtigt werden. Und die Kultur sowie die Ressourcen des Unternehmens müssen den Social Media Einsatz unterstützen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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