Albert Einstein: 80.000 Original-Dokumente online
Die Hebräische Universität von Jerusalem hat sein "Einstein Archive" überarbeitet und stark erweitert. Wissenschaftshistoriker und viele andere Interessierte können hier jetzt in einer umfassenden Sammlung von Originaldokumenten des Physikers Albert Einstein recherchieren.
Insgesamt 80.000 Dokumente macht die Universität jetzt online zugänglich. Darunter finden sich rund 40.000 Dokumente aus Einsteins persönlichen Aufzeichnungen und weitere 30.000 Schriftstücke, die von Einstein selbst oder aus seinem Umfeld stammen und erst seit den 1980er Jahren wiederentdeckt wurden. Viele davon waren zuvor nie öffentlich zu sehen.
Ausschnitt aus einem Original-Manuskript
Bei der Erstellung des Archives arbeiteten nach Angaben der Universität verschiedene andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit. Aber auch israelische Botschaften in aller Welt leisteten Beiträge. Dadurch wurde es möglich, dass die Original-Dokumente nicht nur auf Bücher verweisen, in denen die Aufzeichnungen letztlich veröffentlicht wurden, sondern dass die zahlreichen deutschen Notizen auch übersetzt worden sind.
Das "Einstein Archive" wurde bereits im Jahr 2003 gestartet und stetig ausgebaut. Vor der jetzt erfolgten Generalüberholung war aber erst einmal rund die Hälfte der nun verfügbaren Inhalte abrufbar. In einem speziellen Bereich werden nun außerdem die wissenschaftliche Arbeit, das Privatleben und seine öffentlichen Aktivitäten in einer Auswahl von rund 2.000 Dokumenten mit etwa 7.000 Seiten dokumentiert.
Komplett überarbeitet wurde außerdem die Suche des Archivs. Diese soll nun nicht nur das Auffinden bestimmter Dokumente erleichtern, sondern diese auch in den historischen Kontext oder in Briefwechsel mit bestimmten Personen einordnen. Mit der Arbeit an dem Archiv würdigt die Universität den Forscher, der neben Sigmund Freud, Martin Buber und Chaim Weizmann wesentlich auf ihre Gründung hingearbeitet hatte.
Ausschnitt aus einem Original-Manuskript
Bei der Erstellung des Archives arbeiteten nach Angaben der Universität verschiedene andere Bildungs- und Forschungseinrichtungen mit. Aber auch israelische Botschaften in aller Welt leisteten Beiträge. Dadurch wurde es möglich, dass die Original-Dokumente nicht nur auf Bücher verweisen, in denen die Aufzeichnungen letztlich veröffentlicht wurden, sondern dass die zahlreichen deutschen Notizen auch übersetzt worden sind.
Das "Einstein Archive" wurde bereits im Jahr 2003 gestartet und stetig ausgebaut. Vor der jetzt erfolgten Generalüberholung war aber erst einmal rund die Hälfte der nun verfügbaren Inhalte abrufbar. In einem speziellen Bereich werden nun außerdem die wissenschaftliche Arbeit, das Privatleben und seine öffentlichen Aktivitäten in einer Auswahl von rund 2.000 Dokumenten mit etwa 7.000 Seiten dokumentiert.
Komplett überarbeitet wurde außerdem die Suche des Archivs. Diese soll nun nicht nur das Auffinden bestimmter Dokumente erleichtern, sondern diese auch in den historischen Kontext oder in Briefwechsel mit bestimmten Personen einordnen. Mit der Arbeit an dem Archiv würdigt die Universität den Forscher, der neben Sigmund Freud, Martin Buber und Chaim Weizmann wesentlich auf ihre Gründung hingearbeitet hatte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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