Galaxy S III: Samsung baut eigene Quad-Core-CPU
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung wird den kommenden Vertreter seiner Smartphone-Erfolgsserie, das Galaxy S III, mit einem selbst produzierten Prozessor ausstatten. Damit will das Unternehmen unter anderem die Abhängigkeit vom Chiphersteller Qualcomm reduzieren und mehr Kontrolle über die technischen Fähigkeiten seiner Produkte erhalten.
Die Tageszeitung 'Korea Times' zitiert einen nicht namentlich genannten, hochrangigen Samsung-Manager mit Informationen, wonach es sich bei dem Chip um eine Kombination aus einem Application-Prozessor und einer Mobilfunk-Komponente inklusive LTE-Unterstützung handeln soll. Solche System-on-Chip (SoC)-Lösungen helfen letztlich die Elektronik der Geräte kompakt und weniger komplex zu gestalten.
Das Bauelement wird den Angaben zufolge in die Exynos-Serie eingereiht. Der Manager geht davon aus, dass das Produkt reibungslos funktionieren wird, auch wenn es sich um eine weitgehende Neuentwicklung handelt. Immerhin habe man verschiedene Komponenten wie beispielsweise das integrierte Mobilfunkmodul bereits in anderen Geräten, wie etwa dem Galaxy Nexus eingesetzt.
Exynos basiert natürlich auf einer ARM-Architektur und wird in einem 32-Nanometer-Verfahren hergestellt. Der Chip wird wohl vier Kerne enthalten und außerdem eine eigene Grafik-Einheit sowie integrierte Controller für Arbeits- und Flash-Speicher mitbringen.
Samsung zahle viel Geld an Qualcomm. Allerdings verliere der Chiphersteller zunehmend seine führende Rolle bei der Technologie, beklagte der Manager. Dies läuft für Samsung letztlich darauf hinaus, seine Produkte mit Komponenten bauen zu müssen, die nicht mehr dem besten am Markt entsprechen. Daher fiel die Entscheidung, zukünftig mit eigenen Lösungen zu arbeiten - so wie es beispielsweise Apple als größter Wettbewerber auf dem Smartphone-Markt bereits seit einiger Zeit tut.
Das Bauelement wird den Angaben zufolge in die Exynos-Serie eingereiht. Der Manager geht davon aus, dass das Produkt reibungslos funktionieren wird, auch wenn es sich um eine weitgehende Neuentwicklung handelt. Immerhin habe man verschiedene Komponenten wie beispielsweise das integrierte Mobilfunkmodul bereits in anderen Geräten, wie etwa dem Galaxy Nexus eingesetzt.
Exynos basiert natürlich auf einer ARM-Architektur und wird in einem 32-Nanometer-Verfahren hergestellt. Der Chip wird wohl vier Kerne enthalten und außerdem eine eigene Grafik-Einheit sowie integrierte Controller für Arbeits- und Flash-Speicher mitbringen.
Samsung zahle viel Geld an Qualcomm. Allerdings verliere der Chiphersteller zunehmend seine führende Rolle bei der Technologie, beklagte der Manager. Dies läuft für Samsung letztlich darauf hinaus, seine Produkte mit Komponenten bauen zu müssen, die nicht mehr dem besten am Markt entsprechen. Daher fiel die Entscheidung, zukünftig mit eigenen Lösungen zu arbeiten - so wie es beispielsweise Apple als größter Wettbewerber auf dem Smartphone-Markt bereits seit einiger Zeit tut.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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