Encyclopaedia Britannica stellt Print-Ausgabe ein
Nach 244 Jahren hat die renommierte Enzyklopädie Encyclopaedia Britannica bekannt gegeben, dass man künftig keine gedruckte Ausgabe mehr anbieten wird. Stattdessen will sich der Verlag auf sein Online-Angebot konzentrieren.
In einem Beitrag mit dem Titel "Veränderung: Es ist OK. Wirklich." auf dem hauseigenen 'Blog' hat das traditionsreiche Nachschlagewerk angekündigt, dass die (aktuelle) Ausgabe aus dem Jahr 2010 die letzte sein wird, die auf Papier erscheint.
Die Entscheidung des Verlages der Encyclopaedia Britannica lässt sich am besten anhand der letzten Print-Ausgabe erklären: Das Werk aus dem Jahr 2010, das 32 Bände umfasst, rund 65.000 Einträge hat und stolze 1400 US-Dollar kostet, konnte gerade einmal 8000 Mal verkauft werden, berichtet die US-Tageszeitung 'New York Times' (NYT).
4000 Stück liegen noch im Lager, diese letzten Print-Exemplare sollen nun (ab)verkauft werden, danach ist aber endgültig Schluss mit gedruckten Ausgaben. Zum Vergleich: Im Jahr 1990 konnte der Verlag noch 120.000 gedruckte Enzyklopädien absetzen.
Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Encyclopaedia Britannica von der Bildfläche verschwindet. Wie die Macher im Blog schreiben, soll das Nachschlagewerk weiterleben und zwar "in größerer, umfangreicherer und lebendiger digitaler Form."
Die Entscheidung ist sicherlich eine direkte Folge der digitalen Zeitenwende im Bereich des (Allgemein-)Wissens, Stichwort: Wikipedia. Denn auch bei den Machern der 1768 gegründeten Encyclopaedia Britannica ist die Online-Ausgabe längst die weitaus wichtigere und vor allem gewinnbringendere.
Online (und Schul-Angebote) machten zuletzt 85 Prozent des Umsatzes des Verlages aus, die Print-Ausgabe dagegen nicht einmal 1 Prozent. Anlässlich der heutigen Bekanntgabe kann das Web-Angebot 'Britannica Online' übrigens eine Woche lang kostenlos ausprobiert werden.
Gegenüber der NYT sagte Jorge Cauz, Präsident des Verlages, dass sich "manche Leute deshalb sicher traurig und nostalgisch fühlen werden. Aber wir haben jetzt ein besseres Werkzeug. Das Web wird fortlaufend aktualisiert, es ist viel umfangreicher und bietet Multimedia."
Die Entscheidung des Verlages der Encyclopaedia Britannica lässt sich am besten anhand der letzten Print-Ausgabe erklären: Das Werk aus dem Jahr 2010, das 32 Bände umfasst, rund 65.000 Einträge hat und stolze 1400 US-Dollar kostet, konnte gerade einmal 8000 Mal verkauft werden, berichtet die US-Tageszeitung 'New York Times' (NYT).
4000 Stück liegen noch im Lager, diese letzten Print-Exemplare sollen nun (ab)verkauft werden, danach ist aber endgültig Schluss mit gedruckten Ausgaben. Zum Vergleich: Im Jahr 1990 konnte der Verlag noch 120.000 gedruckte Enzyklopädien absetzen.
Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Encyclopaedia Britannica von der Bildfläche verschwindet. Wie die Macher im Blog schreiben, soll das Nachschlagewerk weiterleben und zwar "in größerer, umfangreicherer und lebendiger digitaler Form."
Die Entscheidung ist sicherlich eine direkte Folge der digitalen Zeitenwende im Bereich des (Allgemein-)Wissens, Stichwort: Wikipedia. Denn auch bei den Machern der 1768 gegründeten Encyclopaedia Britannica ist die Online-Ausgabe längst die weitaus wichtigere und vor allem gewinnbringendere.
Online (und Schul-Angebote) machten zuletzt 85 Prozent des Umsatzes des Verlages aus, die Print-Ausgabe dagegen nicht einmal 1 Prozent. Anlässlich der heutigen Bekanntgabe kann das Web-Angebot 'Britannica Online' übrigens eine Woche lang kostenlos ausprobiert werden.
Gegenüber der NYT sagte Jorge Cauz, Präsident des Verlages, dass sich "manche Leute deshalb sicher traurig und nostalgisch fühlen werden. Aber wir haben jetzt ein besseres Werkzeug. Das Web wird fortlaufend aktualisiert, es ist viel umfangreicher und bietet Multimedia."
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