Intel 'Ivy Bridge' erst mit Windows 8 breit verfügbar?
Intel hat sich offenbar entschieden, die Einführung seiner neuen Prozessorgeneration der "Ivy Bridge"-Architektur erst zu einem späteren Zeitpunkt in großem Stil in Angriff zu nehmen. Damit reagiert Intel angeblich auf die aktuelle Marktlage.
Der Halbleiterriese hat nach Angaben des taiwanischen Branchendienstes 'DigiTimes' jüngst seine Hardware-Partner informiert, dass man den Beginn der massenhaften Auslieferung der "Ivy Bridge"-Prozessoren um einige Monate nach hinten verschiebt. Die PC-Hersteller sollen so mehr Zeit bekommen, ihre Bestände von Geräten auf Basis der aktuellen "Sandy Bridge"-Architektur abzuverkaufen.
Siehe auch: Intels Ivy-Bridge-Quadcores kommen Anfang April
Intel will die "Ivy Bridge"-CPUs zwar in Kürze offiziell in den Markt starten, doch ab Anfang April sollen zunächst nur kleinere Stückzahlen ausgeliefert werden. Größere Mengen sollen angeblich nicht vor Juli verfügbar gemacht werden, heißt es von verschiedenen Quellen bei Notebook-Herstellern.
Die Notebook-Produzenten haben derzeit offenbar aufgrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen Lage Probleme mit großen Lagerbeständen. Da die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben, hat auch Intel ein Problem, denn beim weltgrößten Prozessorhersteller sind die Lager deshalb ebenfalls noch gut mit "Sandy Bridge"-CPUs gefüllt. Um Verluste zu vermeiden, will man nun Zeit für den Abverkauf schaffen.
Siehe auch: 3D-Transistoren: Intel revolutioniert CPU-Technik
Da die neuen "Ivy Bridge"-Prozessoren, die sich vor allem durch die Verwendung von "3D-Transistoren" und die Fertigung im 22-Nanometer-Maßstab von ihren Vorgängern unterscheiden, wohl erst im Sommer breit verfügbar sein werden, gehen Marktbeobachter davon aus, dass erst im Herbst im Zuge der Einführung von Windows 8 mit vielen neuen Geräten auf Basis der neuen Chips zu rechnen ist.
Bis zum Herbst müssen die Gerätehersteller nun wohl mit schwächelnden Verkaufszahlen leben. Um den Absatz anzukurbeln, werden viele Anbieter mit Sicherheit auf niedrigere Preise setzen, was natürlich den Kunden zu Gute kommt. Generell stagnieren die PC-Verkäufe im Vorfeld der Einführung einer neuen Windows-Version traditionell, weil viele Kunden lieber eine neue Generation von Geräten mit dem neuen Betriebssystem abwarten, anstatt kurz vor dessen Launch einen neuen Rechner zu erwerben.
Siehe auch: Intels Ivy-Bridge-Quadcores kommen Anfang April
Intel will die "Ivy Bridge"-CPUs zwar in Kürze offiziell in den Markt starten, doch ab Anfang April sollen zunächst nur kleinere Stückzahlen ausgeliefert werden. Größere Mengen sollen angeblich nicht vor Juli verfügbar gemacht werden, heißt es von verschiedenen Quellen bei Notebook-Herstellern.
Die Notebook-Produzenten haben derzeit offenbar aufgrund der weltweit schwierigen wirtschaftlichen Lage Probleme mit großen Lagerbeständen. Da die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben, hat auch Intel ein Problem, denn beim weltgrößten Prozessorhersteller sind die Lager deshalb ebenfalls noch gut mit "Sandy Bridge"-CPUs gefüllt. Um Verluste zu vermeiden, will man nun Zeit für den Abverkauf schaffen.
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Da die neuen "Ivy Bridge"-Prozessoren, die sich vor allem durch die Verwendung von "3D-Transistoren" und die Fertigung im 22-Nanometer-Maßstab von ihren Vorgängern unterscheiden, wohl erst im Sommer breit verfügbar sein werden, gehen Marktbeobachter davon aus, dass erst im Herbst im Zuge der Einführung von Windows 8 mit vielen neuen Geräten auf Basis der neuen Chips zu rechnen ist.
Bis zum Herbst müssen die Gerätehersteller nun wohl mit schwächelnden Verkaufszahlen leben. Um den Absatz anzukurbeln, werden viele Anbieter mit Sicherheit auf niedrigere Preise setzen, was natürlich den Kunden zu Gute kommt. Generell stagnieren die PC-Verkäufe im Vorfeld der Einführung einer neuen Windows-Version traditionell, weil viele Kunden lieber eine neue Generation von Geräten mit dem neuen Betriebssystem abwarten, anstatt kurz vor dessen Launch einen neuen Rechner zu erwerben.
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