ARM fürchtet sich nicht vor Intels Mobile-Ambitionen
Der erneute Vorstoß des weltweit größten Chipherstellers Intel in den Markt für mobile Geräte treibt beim Prozessor-Designer ARM, dessen Architekturen in diesem Bereich seit Längerem vorherrschend sind, noch niemandem Sorgenfalten auf die Stirn.
Intel habe seinen potenziellen Kunden unter den Geräteherstellern gegenüber noch nicht wirklich veranschaulichen können, welchen Wert seine Plattform für sie darstellt, erklärte Jeff Chu, der bei ARM für den Consumer-Bereich zuständig ist, laut einem Bericht des taiwanischen Branchenmagazins 'DigiTimes'.
Intels Medfield-Plattform hatte zuletzt in Tests zwar besser abgeschnitten als die aktuellen ARM-Produkte, allerdings, so Chu, sind neue Architekturen, die es mit der Technologie aufnehmen können, bereits fertig entwickelt. Als weiteren Vorteil für sein Unternehmen betrachtet der Manager, dass Intel nur eine Plattform liefern könne, während ARM verschiedene im Portfolio hat, die jeweils auf unterschiedliche Marktsegmente fokussiert sind.
Intel hat bereits mehrfach versucht, in den Mobile-Markt einzudringen. Bisher allerdings erfolglos. Allerdings ist damit zu rechnen, dass der Konzern jetzt aggressiver an dieses Vorhaben herangehen wird. Immerhin ist der PC-Markt, der das wichtigste Standbein Intels darstellt, auf einem eher absteigenden Ast.
Während das Unternehmen hier aber auf über Jahre gewachsene Geschäftsbeziehungen zu den Geräteherstellern setzen kann, müssen diese in der Mobile-Industrie erst noch aufgebaut werden. Dies spricht für Chu nicht gerade dafür, dass der Chiphersteller in absehbarer Zeit ein mächtiger Faktor in dem Bereich werden kann.
Hinsichtlich des Projektes, Windows auf ARM-Architekturen zu bringen - wie es Microsoft mit seinem kommenden Betriebssystem Windows 8 vorhat - hatte Chu lediglich zu vermelden, dass die Arbeiten vorangehen. Gerüchte über Probleme, die zu Verzögerungen führen könnten, wollte er nicht bestätigen. Er wies allerdings darauf hin, dass offensichtlich Ressourcen bereitstünden, nicht nur an entsprechenden Tablets, sondern auch an ARM-Notebooks zu arbeiten. Dies soll darauf hindeuten, dass es wohl keine gravierenden Probleme gebe.
Intels Medfield-Plattform hatte zuletzt in Tests zwar besser abgeschnitten als die aktuellen ARM-Produkte, allerdings, so Chu, sind neue Architekturen, die es mit der Technologie aufnehmen können, bereits fertig entwickelt. Als weiteren Vorteil für sein Unternehmen betrachtet der Manager, dass Intel nur eine Plattform liefern könne, während ARM verschiedene im Portfolio hat, die jeweils auf unterschiedliche Marktsegmente fokussiert sind.
Intel hat bereits mehrfach versucht, in den Mobile-Markt einzudringen. Bisher allerdings erfolglos. Allerdings ist damit zu rechnen, dass der Konzern jetzt aggressiver an dieses Vorhaben herangehen wird. Immerhin ist der PC-Markt, der das wichtigste Standbein Intels darstellt, auf einem eher absteigenden Ast.
Während das Unternehmen hier aber auf über Jahre gewachsene Geschäftsbeziehungen zu den Geräteherstellern setzen kann, müssen diese in der Mobile-Industrie erst noch aufgebaut werden. Dies spricht für Chu nicht gerade dafür, dass der Chiphersteller in absehbarer Zeit ein mächtiger Faktor in dem Bereich werden kann.
Hinsichtlich des Projektes, Windows auf ARM-Architekturen zu bringen - wie es Microsoft mit seinem kommenden Betriebssystem Windows 8 vorhat - hatte Chu lediglich zu vermelden, dass die Arbeiten vorangehen. Gerüchte über Probleme, die zu Verzögerungen führen könnten, wollte er nicht bestätigen. Er wies allerdings darauf hin, dass offensichtlich Ressourcen bereitstünden, nicht nur an entsprechenden Tablets, sondern auch an ARM-Notebooks zu arbeiten. Dies soll darauf hindeuten, dass es wohl keine gravierenden Probleme gebe.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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