Qualcomm macht Intel Ultrabook-Markt abspenstig
Der Chiphersteller Qualcomm will es gar nicht erst darauf ankommen lassen, dass Intel es möglicherweise tatsächlich gelingt im Markt für mobile Geräte Fuß zu fassen, ohne das es für die dort etablierten Player eine Gegenleistung gibt.
Das Unternehmen arbeitet deshalb nun daran, einen Fuß in das Notebook-Segment zu bekommen. Wie Firmenchef Paul Jacobs auf der Unterhaltungselektronikmesse CES erklärte, wolle man mit dem kommenden Snapdragon S4-Prozessor auch in den PC-Markt eindringen.
Aktuell führe Qualcomm bereits Gespräche mit PC-Herstellern, in denen es um die Entwicklung von dünnen, leichten Notebooks gehe, die auf der CPU mit ARM-Architektur basieren. Mit dem kommenden ARM-Support von Microsofts Betriebssystem Windows 8 hätte man dann auch eine geeignete Plattform zur Verfügung, um mit den Geräten ein Geschäft in größerem Umfang aufzuziehen.
Die Geräte könnten dabei Features bieten, die für viele Nutzer durchaus interessant sind, bisher aber nur im Smartphone-Bereich, nicht aber im klassischen Computer vorkommen. "Ihr nächster PC wird immer eingeschaltet und immer vernetzt sein", sagte Jacobs. Im Gegensatz zu den herkömmlichen x86-Prozessoren verfügen die Snapdragon-Chips bereits über die dafür benötigten Technologien.
So sich denn Computer-Hersteller auf eine Zusammenarbeit mit Qualcomm einlassen, könnten noch in diesem Jahr Geräte zur Verfügung stehen, deren Kern ein Snapdragon S4 mit einem, zwei oder vier Kernen und einer Taktung zwischen 1,5 und 2,5 Gigahertz ist. Sie würden damit passend zu der für den Herbst geplanten Markteinführung von Windows 8 verfügbar sein.
Entsprechende Rechner wären dann standardmäßig mit 3G- oder LTE-Anbindung ausgestattet. Der Support dafür ist ebenfalls tief in die Prozessor-Architektur integriert und muss nicht als zusätzliches Mobilfunkmodul eingebaut werden.
Das Engagement von Qualcomm könnte für Intel einen harten Schlag bedeuten. Der Chiphersteller setzt immerhin sehr große Hoffnungen in das Ultrabook-Format und will dieses mit massiven Werbekampagnen nach vorn bringen. Genau für eine solche Geräteklasse sind die stromsparenden Snapdragon-Prozessoren aber geradezu ideal geeignet.
Aktuell führe Qualcomm bereits Gespräche mit PC-Herstellern, in denen es um die Entwicklung von dünnen, leichten Notebooks gehe, die auf der CPU mit ARM-Architektur basieren. Mit dem kommenden ARM-Support von Microsofts Betriebssystem Windows 8 hätte man dann auch eine geeignete Plattform zur Verfügung, um mit den Geräten ein Geschäft in größerem Umfang aufzuziehen.
Die Geräte könnten dabei Features bieten, die für viele Nutzer durchaus interessant sind, bisher aber nur im Smartphone-Bereich, nicht aber im klassischen Computer vorkommen. "Ihr nächster PC wird immer eingeschaltet und immer vernetzt sein", sagte Jacobs. Im Gegensatz zu den herkömmlichen x86-Prozessoren verfügen die Snapdragon-Chips bereits über die dafür benötigten Technologien.
So sich denn Computer-Hersteller auf eine Zusammenarbeit mit Qualcomm einlassen, könnten noch in diesem Jahr Geräte zur Verfügung stehen, deren Kern ein Snapdragon S4 mit einem, zwei oder vier Kernen und einer Taktung zwischen 1,5 und 2,5 Gigahertz ist. Sie würden damit passend zu der für den Herbst geplanten Markteinführung von Windows 8 verfügbar sein.
Entsprechende Rechner wären dann standardmäßig mit 3G- oder LTE-Anbindung ausgestattet. Der Support dafür ist ebenfalls tief in die Prozessor-Architektur integriert und muss nicht als zusätzliches Mobilfunkmodul eingebaut werden.
Das Engagement von Qualcomm könnte für Intel einen harten Schlag bedeuten. Der Chiphersteller setzt immerhin sehr große Hoffnungen in das Ultrabook-Format und will dieses mit massiven Werbekampagnen nach vorn bringen. Genau für eine solche Geräteklasse sind die stromsparenden Snapdragon-Prozessoren aber geradezu ideal geeignet.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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