Flut-Folgen: Asus halbiert Mainboard-Produktion
Der taiwanesische Hersteller ASUSTeK Computer Inc. muss die Produktion von Mainboards von geplanten fünf bis sechs Millionen Einheiten auf knapp die Hälfte reduzieren. Grund sind volle Lager und die Spätfolgen der durch die Thailand-Flut ausgelösten Festplatten-Krise.
Nach Angaben des Branchen-Mediums 'DigiTimes' muss Asus seine Mainboard-Produktion stark drosseln: Im ersten Quartal 2012 sollen nur noch zwischen drei und 3,5 Millionen Stück Hauptplatinen produziert werden. Nach ursprünglichen Planungen war es mit fünf bis sechs Millionen fast die doppelte Menge.
Grund dafür sind volle Lager, die abgebaut werden müssen: Im vierten Quartal des Vorjahres ist der taiwanesische Mainboard-Großhersteller auf rund einer Million Motherboards sitzen geblieben. Als Grund dafür wird die Flut in Thailand angesehen: Die Wassermassen, die vergangenen Herbst vor Ort die Produktionsstätten mehrerer Festplatten-Hersteller wie Western Digital und Seagate zerstört hatten, hatten für einen Preisanstieg bei PCs gesorgt. Deshalb konnten entsprechend auch weniger Rechner abgesetzt werden.
Asus rechnet aber offenbar mit einer baldigen Stabilisierung des Marktes: Trotz des (temporären) Herunterfahrens der Produktion wurden die Verkaufserwartungen in Sachen Mainboards für das erste Quartal nicht gleichermaßen nach unten korrigiert.
Das temporäre Zurückfahren der Produktion hat nicht nur Auswirkungen auf Asus selbst, sondern betrifft auch die Zulieferer von Chipsets: Die Bestellungen bei Intel wurden um 2,5 bis 2,8 Millionen Chips reduziert, AMD wird zwischen 500.000 und 700.000 weniger Einheiten ans Asus ausliefern.
Die Flutkatastrophe in Thailand hatte zu einem dramatischen Anstieg der Festplatten-Preise geführt, die Harddisks kosteten teilweise das Doppelte als noch vor den Produktionsausfällen. Hersteller wie Intel mussten aufgrund der Krise Umsatzeinbußen in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar hinnehmen.
Grund dafür sind volle Lager, die abgebaut werden müssen: Im vierten Quartal des Vorjahres ist der taiwanesische Mainboard-Großhersteller auf rund einer Million Motherboards sitzen geblieben. Als Grund dafür wird die Flut in Thailand angesehen: Die Wassermassen, die vergangenen Herbst vor Ort die Produktionsstätten mehrerer Festplatten-Hersteller wie Western Digital und Seagate zerstört hatten, hatten für einen Preisanstieg bei PCs gesorgt. Deshalb konnten entsprechend auch weniger Rechner abgesetzt werden.
Asus rechnet aber offenbar mit einer baldigen Stabilisierung des Marktes: Trotz des (temporären) Herunterfahrens der Produktion wurden die Verkaufserwartungen in Sachen Mainboards für das erste Quartal nicht gleichermaßen nach unten korrigiert.
Das temporäre Zurückfahren der Produktion hat nicht nur Auswirkungen auf Asus selbst, sondern betrifft auch die Zulieferer von Chipsets: Die Bestellungen bei Intel wurden um 2,5 bis 2,8 Millionen Chips reduziert, AMD wird zwischen 500.000 und 700.000 weniger Einheiten ans Asus ausliefern.
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