LinkedIn will mit Xing in Deutschland konkurrieren
Das international bekannte Business-Netzwerk LinkedIn hat in Deutschland bereits über zwei Millionen Mitglieder, doch das ist dem Unternehmen aus dem US-amerikanischen Mountain View nicht genug. Mit einem Büro in München wollen sie den Konkurrenten Xing stärker angreifen.
Der für den europäischen Markt zuständige Manager Ariel Eckstein erklärte gegenüber der 'dpa', dass man hierzulande ein starkes Wachstum vorweisen kann. Allein im letzten Jahr kamen in Deutschland rund 220.000 Mitglieder hinzu. Ähnlich wie bei Xing kann bei LinkedIn ein Nutzerprofil angelegt werden, in dem sich Angestellte, Freiberufler oder Unternehmer vorstellen. Zudem dokumentieren sie dort ihren Werdegang, um potentielle Business-Partner oder Jobs zu finden.
Xing kommt in Deutschland derzeit auf 4,9 Millionen Mitglieder und ist damit ein "etablierter Wettbewerber", weiß auch Eckstein. "Unser Ziel ist es, in Deutschland weiter zuzulegen." Das Büro in München betrachtet er als einen ersten Schritt, um die Präsenz in Deutschland auszubauen. Die dort ansässigen Mitarbeiter werden sich hauptsächlich um die Angebote für Firmen kümmern. Mit Unterstützung von LinkedIn können sie gezielt neue Mitarbeiter anwerben und Werbung schalten.
Ähnlich wie Xing bietet auch LinkedIn eine kostenpflichtige Mitgliedschaft an. Die damit generierten Einnahmen machen etwa 20 Prozent des Umsatzes aus, der im zweiten Quartal 2011 bei 121 Millionen US-Dollar lag. Fast die Hälfte des Geldes kommt aus dem Geschäft, das Unternehmen neue Mitarbeiter beschert. Weitere 32 Prozent trägt die Werbung zum Umsatz bei. Zum Vergleich: Xing erwirtschaftete im gleichen Zeitraum 16,3 Millionen Euro.
Xing kommt in Deutschland derzeit auf 4,9 Millionen Mitglieder und ist damit ein "etablierter Wettbewerber", weiß auch Eckstein. "Unser Ziel ist es, in Deutschland weiter zuzulegen." Das Büro in München betrachtet er als einen ersten Schritt, um die Präsenz in Deutschland auszubauen. Die dort ansässigen Mitarbeiter werden sich hauptsächlich um die Angebote für Firmen kümmern. Mit Unterstützung von LinkedIn können sie gezielt neue Mitarbeiter anwerben und Werbung schalten.
Ähnlich wie Xing bietet auch LinkedIn eine kostenpflichtige Mitgliedschaft an. Die damit generierten Einnahmen machen etwa 20 Prozent des Umsatzes aus, der im zweiten Quartal 2011 bei 121 Millionen US-Dollar lag. Fast die Hälfte des Geldes kommt aus dem Geschäft, das Unternehmen neue Mitarbeiter beschert. Weitere 32 Prozent trägt die Werbung zum Umsatz bei. Zum Vergleich: Xing erwirtschaftete im gleichen Zeitraum 16,3 Millionen Euro.
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