CCC geht auf Distanz zum OpenLeaks-Gründer
Die Hacker-Organisation Chaos Computer Club (CCC) hat sich von der neuen Enthüllungsplattform OpenLeaks distanziert. Der ehemalige WikiLeaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg, der auch CCC-Mitglied ist, hatte in dieser Woche bei auf dem Camp des Clubs den Start eines OpenLeaks-Testbetriebs verkündet und Hacker dazu aufgerufen, das System zu testen.
"Wir sind im Vorstand des CCC überhaupt nicht glücklich darüber, dass Domscheit-Berg den Eindruck erweckt hat, OpenLeaks werde von unseren Leuten getestet und so mit einer Art CCC-Gütesiegel versehen", sagte CCC-Vorstandsmitglied Andy Müller-Maguhn dazu im Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. "Der CCC ist kein TÜV. Wir lassen uns nicht vereinnahmen. Das war unverschämt."
Der Konflikt zwischen den beiden Enthüllungsplattformen WikiLeaks und OpenLeaks sei "absolut nicht" beigelegt, so Müller-Maguhn. Er habe seit elf Monaten versucht, zwischen Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg zu vermitteln, gebe aber nun auf.
Im Kern gehe es bei dem Konflikt Assange zufolge um rund 3.000 Einsendungen, von denen einige jeweils mehrere hundert Dokumente umfassen und die Domscheit-Berg an sich genommen habe, als er WikiLeaks im Streit verließ. "Er hat erklärt, das Material weder für sich, noch für OpenLeaks nutzen zu wollen", so der CCC-Mann. "Mittlerweile zweifle ich aber an Domscheit-Bergs Integrität. Auf jeden Fall geht er mit Fakten sehr flexibel um."
Auch mit Domscheit-Bergs neuem Projekt geht Müller-Maguhn kritisch ins Gericht. "Ich sehe momentan leider gar keine Plattform, die dem Anspruch von Quellenschutz bei gleichzeitiger Transparenz der eigenen Strukturen wirklich gerecht wird. Für mich ist OpenLeaks derzeit nicht mehr als eine Wolke mit Sicherheitsversprechen."
Der Konflikt zwischen den beiden Enthüllungsplattformen WikiLeaks und OpenLeaks sei "absolut nicht" beigelegt, so Müller-Maguhn. Er habe seit elf Monaten versucht, zwischen Julian Assange und Daniel Domscheit-Berg zu vermitteln, gebe aber nun auf.
Im Kern gehe es bei dem Konflikt Assange zufolge um rund 3.000 Einsendungen, von denen einige jeweils mehrere hundert Dokumente umfassen und die Domscheit-Berg an sich genommen habe, als er WikiLeaks im Streit verließ. "Er hat erklärt, das Material weder für sich, noch für OpenLeaks nutzen zu wollen", so der CCC-Mann. "Mittlerweile zweifle ich aber an Domscheit-Bergs Integrität. Auf jeden Fall geht er mit Fakten sehr flexibel um."
Auch mit Domscheit-Bergs neuem Projekt geht Müller-Maguhn kritisch ins Gericht. "Ich sehe momentan leider gar keine Plattform, die dem Anspruch von Quellenschutz bei gleichzeitiger Transparenz der eigenen Strukturen wirklich gerecht wird. Für mich ist OpenLeaks derzeit nicht mehr als eine Wolke mit Sicherheitsversprechen."
Thema:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neuer Windows-Bug sorgt für weißes Fenster nach dem PC-Start
- Bruch mit Tradition? Neue Apple Watch soll alte Armbänder ausschließen
- Neues Tesla Model Y L startet jetzt auch außerhalb Chinas
- Windows-Alternative: Das System ReactOS integriert NT6-Funktion
- Outlook-Roadmap: Mehr Komfort bei der Kontaktverwaltung auf iPhones
- WM 2026: HandOfBlood kapert die ZDF-Trinkpause für FIFA-Kritik
Videos
Neueste Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen