Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt
Nun also doch: Nachdem es bereits am Dienstag kurzzeitig so aussah, als würde Apple am Ölkonzern Exxon Mobil vorbeiziehen, erreichte die Firma von Steve Jobs am Mittwoch einen Meilenstein. Nach Börsenschluss konnte sich Apple die Krone für das wertvollste Unternehmen der Welt aufsetzen.
Die Aktien von Exxon Mobil waren nach Börsenschluss 68,03 US-Dollar wert - rechnerisch ergibt sich somit eine Marktkapitalisierung von etwa 331 Milliarden US-Dollar. Die Wertpapiere von Apple dagegen waren nach Börsenschluss 363,69 US-Dollar wert. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf 337 Milliarden US-Dollar. Bereits am Dienstag hatte Apple für kurze Zeit vor dem Ölmulti gelegen, doch zum Börsenschluss wendete sich das Blatt. Exxon lag mit einer Milliarde vor Apple.
Für den enormen Erfolg des Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino wird vor allem der Firmenboss Steve Jobs verantwortlich gemacht. Als er 1997 zu Apple zurückkehrte, stand der Konzern kurz vor der Pleite. Mit der Markteinführung des iMacs konnte der Abwärtstrend gestoppt werden. Den Durchbruch erzielte Jobs 2001 mit der Erfindung des iPod und dem Musikdienst iTunes - die Musikindustrie veränderte sich daraufhin dauerhaft.
An der Börse stellte sich der erste große Erfolg 2007 ein, als das iPhone der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Das Gerät krempelte die Mobilfunkbranche um. Plötzlich schienen ausschließlich Smartphones interessant zu sein - ein Leben ohne mobiles Internet scheint für viele Menschen heute undenkbar. Die Aktie des Unternehmens durchbrach damals erstmals die 100-Dollar-Marke. Vom Sommer 2007 bis zum Jahresende näherte sich Apple rasant einem Aktienwert von 200 US-Dollar.
Später schuf das iPad den Tablet-Markt, der inzwischen von vielen anderen Unternehmen verzweifelt erobert wird, bislang jedoch ohne nennenswerte Erfolge. iPod, iPhone, iPad und die Mac-Produkte bilden seitdem das Fundament von Apple - die Software und Online-Dienste schweißen die von Steve Jobs erdachte Welt zusammen.
Wie stark der Erfolg von Apple vom Firmenchef abhängt, zeigte sich Anfang 2009, als Sorgen um den Gesundheitszustand von Jobs aufkamen. Die Aktie verlor deutlich an Wert und war wieder unter 100 US-Dollar wert. Später stellte sich heraus, dass Jobs eine neue Leber bekam. Die zweite gesundheitliche Auszeit hatte kaum noch negative Auswirkungen auf das Geschäft. Tim Cook konnte sich als zuverlässige Vertretung etablieren, der die Anleger offenbar vertrauen.
Für den enormen Erfolg des Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino wird vor allem der Firmenboss Steve Jobs verantwortlich gemacht. Als er 1997 zu Apple zurückkehrte, stand der Konzern kurz vor der Pleite. Mit der Markteinführung des iMacs konnte der Abwärtstrend gestoppt werden. Den Durchbruch erzielte Jobs 2001 mit der Erfindung des iPod und dem Musikdienst iTunes - die Musikindustrie veränderte sich daraufhin dauerhaft.
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