Black Hat: Mac OS X wird sicherer, Windows vorn
Im Rahmen der Hacker-Konferenz Black Hat haben Sicherheitsexperten das Ergebnis einer Untersuchung der Sicherheit der beiden Betriebssysteme Mac OS X (Siehe Apple-Special) und Windows vorgestellt. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die neueste Version von Apples Betriebssystem deutlich aufgeholt hat, Windows jedoch weiterhin vorn liegt.
Alex Stamos von iSec Partners leitete das Team, das die Sicherheit von Mac OS X 10.7 "Lion" mit der von Windows 7 verglich. Die Experten empfehlen das Apple-System noch immer nicht für den Einsatz in Unternehmen, sehen aber im Vergleich zu älteren Ausgaben deutliche Verbesserungen.
Dass sich Angreifer mehr Berechtigungen verschaffen können, als sie eigentlich haben dürften, stellt in beiden Betriebssystemen ein Problem dar. Am Ende weist Apples Software jedoch mehr Schwachstellen auf - Windows ist in diesem Bereich sicherer.
Obwohl die Produkte von Apple weniger häufig im Fokus der Angreifer liegen, gibt es doch vergleichbar viele Sicherheitslücken in den beiden Welten. In den letzten drei Jahren summierte sich die Anzahl der Schwachstellen in Apple-Software sowie in Third-Party-Programmen auf 1151. Unter Windows ist diese Zahl mit 1325 nur unwesentlich größer, merkt Stamos an. Lion sorgt in diesem Bereich für mehr Sicherheit, indem sämtliche Anwendungen in einer isolierten Umgebung ausgeführt werden, einer so genannten Sandbox.
Mac OS X scheint vor allem als Server-Betriebssystem seine Schwächen zu haben. Die Experten kritisieren zu viele geöffnete Ports nach einer Standardinstallation. Die Apple-Protokolle Bonjour und Apple Remote Desktop weisen diverse Schwächen auf.
Der komplette Bericht über den Vergleich zwischen Windows und Mac OS X kann in Form einer PDF-Datei heruntergeladen werden.
Siehe auch: Experten bescheinigen "Lion" verbesserte Sicherheit
Dass sich Angreifer mehr Berechtigungen verschaffen können, als sie eigentlich haben dürften, stellt in beiden Betriebssystemen ein Problem dar. Am Ende weist Apples Software jedoch mehr Schwachstellen auf - Windows ist in diesem Bereich sicherer.
Obwohl die Produkte von Apple weniger häufig im Fokus der Angreifer liegen, gibt es doch vergleichbar viele Sicherheitslücken in den beiden Welten. In den letzten drei Jahren summierte sich die Anzahl der Schwachstellen in Apple-Software sowie in Third-Party-Programmen auf 1151. Unter Windows ist diese Zahl mit 1325 nur unwesentlich größer, merkt Stamos an. Lion sorgt in diesem Bereich für mehr Sicherheit, indem sämtliche Anwendungen in einer isolierten Umgebung ausgeführt werden, einer so genannten Sandbox.
Mac OS X scheint vor allem als Server-Betriebssystem seine Schwächen zu haben. Die Experten kritisieren zu viele geöffnete Ports nach einer Standardinstallation. Die Apple-Protokolle Bonjour und Apple Remote Desktop weisen diverse Schwächen auf.
Der komplette Bericht über den Vergleich zwischen Windows und Mac OS X kann in Form einer PDF-Datei heruntergeladen werden.
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