USA: WLAN-Hacker terrorisierte seine Nachbarn
Die neu hinzugezogenen Nachbarn hatten dem 46-Jährigen vorgeworfen, ihren vierjährigen Sohn auf den Mund geküsst zu haben. Sie informierten die Polizei über den Vorfall. Der nun verurteilte war darüber so erbost, dass er einen umfassenden Racheplan ersann.
Im Jahr 2009 knackte er das WLAN-Passwort und begann, über den Anschluss der Familie Unruhe zu stiften. "Über Monate hinweg richtete er bei seinen Opfern einen unfassbaren psychischen Schaden an, indem er dafür sorgte, dass diese sich in ihren eigenen vier Wänden unsicher fühlten, während er sich selbst im Verborgenen hielt", erklärte die Staatsanwaltschaft laut einem Bericht des US-Magazins 'Wired'.
Der Verurteilte setzte beispielsweise unter dem Namen des als Anwalt tätigen Familienvaters einen MySpace-Account auf und veröffentlichte auf diesem ein Bild, auf dem offensichtlich Minderjährige Sex haben. Den About-Text gestaltete er so, dass es schien, als würde der angebliche Eigner des Nutzerkontos damit prahlen, dass er ein sehr guter Anwalt sei und die Justiz ihm selbst wegen der Veröffentlichung eines solchen Bildes nichts anhaben könne.
Das gleiche Foto schickte er über das E-Mail-Konto seines Opfers auch an dessen Kollegen in einer Anwaltskanzlei. Die dort tätigen weiblichen Mitarbeiterinnen erhielten außerdem E-Mails, in denen sie scheinbar durch den Familienvater angeflirtet wurden. Weiterhin wurden Droh-E-Mails an verschiedene hochrangige Politiker verschickt.
Der Anwalt wurde daraufhin von seinen Vorgesetzten zur Rede gestellt. Als er überzeugend darlegen konnte, dass er nicht wisse, woher die Nachrichten stammen, half ihm sein Arbeitgeber und engagierte Spezialisten, die sich der Sache annehmen sollten. Ebenfalls hinzugezogene Ermittler des Secret Service konnten die Spur letztlich zum Nachbarn zurückverfolgen und führten eine Hausdurchsuchung durch. Dabei fanden sie verschiedene Beweise.
Der Täter wurde letztlich wegen der Verbreitung von Kinderpornographie, sexueller Belästigung, Identitätsdiebstahl und der Bedrohung von Politikern angeklagt und verurteilt. Die Höhe der Strafe ist für einen nicht vorbelasteten Täter ungewöhnlich. Hier dürfte aber auch hineingespielt haben, dass während des Verfahrens herauskam, dass er auch frühere Nachbarn terrorisierte - offenbar weil eine Betreuerin derer behinderter Kinder einmal seine Einfahrt zugeparkt hatte.
Im Jahr 2009 knackte er das WLAN-Passwort und begann, über den Anschluss der Familie Unruhe zu stiften. "Über Monate hinweg richtete er bei seinen Opfern einen unfassbaren psychischen Schaden an, indem er dafür sorgte, dass diese sich in ihren eigenen vier Wänden unsicher fühlten, während er sich selbst im Verborgenen hielt", erklärte die Staatsanwaltschaft laut einem Bericht des US-Magazins 'Wired'.
Der Verurteilte setzte beispielsweise unter dem Namen des als Anwalt tätigen Familienvaters einen MySpace-Account auf und veröffentlichte auf diesem ein Bild, auf dem offensichtlich Minderjährige Sex haben. Den About-Text gestaltete er so, dass es schien, als würde der angebliche Eigner des Nutzerkontos damit prahlen, dass er ein sehr guter Anwalt sei und die Justiz ihm selbst wegen der Veröffentlichung eines solchen Bildes nichts anhaben könne.
Das gleiche Foto schickte er über das E-Mail-Konto seines Opfers auch an dessen Kollegen in einer Anwaltskanzlei. Die dort tätigen weiblichen Mitarbeiterinnen erhielten außerdem E-Mails, in denen sie scheinbar durch den Familienvater angeflirtet wurden. Weiterhin wurden Droh-E-Mails an verschiedene hochrangige Politiker verschickt.
Der Anwalt wurde daraufhin von seinen Vorgesetzten zur Rede gestellt. Als er überzeugend darlegen konnte, dass er nicht wisse, woher die Nachrichten stammen, half ihm sein Arbeitgeber und engagierte Spezialisten, die sich der Sache annehmen sollten. Ebenfalls hinzugezogene Ermittler des Secret Service konnten die Spur letztlich zum Nachbarn zurückverfolgen und führten eine Hausdurchsuchung durch. Dabei fanden sie verschiedene Beweise.
Der Täter wurde letztlich wegen der Verbreitung von Kinderpornographie, sexueller Belästigung, Identitätsdiebstahl und der Bedrohung von Politikern angeklagt und verurteilt. Die Höhe der Strafe ist für einen nicht vorbelasteten Täter ungewöhnlich. Hier dürfte aber auch hineingespielt haben, dass während des Verfahrens herauskam, dass er auch frühere Nachbarn terrorisierte - offenbar weil eine Betreuerin derer behinderter Kinder einmal seine Einfahrt zugeparkt hatte.
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Christian Kahle
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