Durchbruch bei schnellem Flash-Nachfolger PCM
Bisher kam es immer wieder dazu, dass bei Schreibvorgängen bereits vorhandene Daten in den einzelnen Speicherzellen beschädigt wurden. Das soll nun nicht mehr der Fall sein. Damit ist der Weg frei zu Speicher-Chips, die etwa hundert mal schneller sind als die heute eingesetzten NAND-Flash-Chips und dabei eine höhere Lebenserwartung haben.
Die Speicherzellen in Flash können im Consumer-Bereich 5.000 bis 10.000 mal neu beschrieben werden. In einigen - entsprechend teureren - Chips für den Enterprise-Markt wird auch eine Lebenserwartung von bis zu 100.000 Schreibzyklen erreicht. Die Zellen in PCM-Chips können hingegen laut IBM bis zu 5 Millionen Mal neue Informationen aufnehmen.
"Wenn man auf Flash 3.000 mal neu schreibt, bedeutet dies für die meisten MP3-Player und Handys schon das Ende. Das ist nicht gut genug für den Einsatz im Enterprise-Segment, wo das schon einmal in einer Stunde geschafft wird", erläuterte Christopher Sciacca, Sprecher von IBM Research in Zürich.
Vor allem im Cloud-Computing, wo die laufenden Web-Applikationen zahlreiche Anfragen verarbeiten müssen und entsprechend häufig Schreib-Operationen auf dem Speicher durchführen, werden deutlich robustere Technologien benötigt. Diese stehen zwar auch mit Festplatten zur Verfügung, allerdings ist deren Geschwindigkeit vergleichsweise gering. PCM soll hier einen deutlichen Fortschritt bringen.
Die Chips sind durch ihre hohe Geschwindigkeit aber auch geeignet, enger mit dem Arbeitsspeicher eines Systems verknüpft zu werden. DRAM bleibe zwar die Speicher-Art, die bei Rechenoperationen direkt mit der CPU zusammenarbeitet, weniger stark frequentierte Speicherbereiche könnten aber in angegliederten PCM-Chips mit ihrer deutlich höheren Kapazität gecached werden und stünden bei Bedarf sehr schnell wieder zur Verfügung.
Die Speicherzellen in Flash können im Consumer-Bereich 5.000 bis 10.000 mal neu beschrieben werden. In einigen - entsprechend teureren - Chips für den Enterprise-Markt wird auch eine Lebenserwartung von bis zu 100.000 Schreibzyklen erreicht. Die Zellen in PCM-Chips können hingegen laut IBM bis zu 5 Millionen Mal neue Informationen aufnehmen.
"Wenn man auf Flash 3.000 mal neu schreibt, bedeutet dies für die meisten MP3-Player und Handys schon das Ende. Das ist nicht gut genug für den Einsatz im Enterprise-Segment, wo das schon einmal in einer Stunde geschafft wird", erläuterte Christopher Sciacca, Sprecher von IBM Research in Zürich.
Vor allem im Cloud-Computing, wo die laufenden Web-Applikationen zahlreiche Anfragen verarbeiten müssen und entsprechend häufig Schreib-Operationen auf dem Speicher durchführen, werden deutlich robustere Technologien benötigt. Diese stehen zwar auch mit Festplatten zur Verfügung, allerdings ist deren Geschwindigkeit vergleichsweise gering. PCM soll hier einen deutlichen Fortschritt bringen.
Die Chips sind durch ihre hohe Geschwindigkeit aber auch geeignet, enger mit dem Arbeitsspeicher eines Systems verknüpft zu werden. DRAM bleibe zwar die Speicher-Art, die bei Rechenoperationen direkt mit der CPU zusammenarbeitet, weniger stark frequentierte Speicherbereiche könnten aber in angegliederten PCM-Chips mit ihrer deutlich höheren Kapazität gecached werden und stünden bei Bedarf sehr schnell wieder zur Verfügung.
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