Fraunhofer: Preis für optimierten VoIP-Codec AAC-LD
Insbesondere Videotelefonate sind oft noch problematisch, da durch den Zeitverzug in der Übertragung die Gesprächspartner gleichzeitig anfangen zu sprechen. Grund dafür sind hohe Verzögerungszeiten und die schlechte Qualität, mit der solche Verbindungen bislang übertragen werden.
Den Forschern ging es daher darum, die Qualität zu verbessern und gleichzeitig die Verzögerungszeit zu minimieren. Die Technologie, die das nun möglich machen soll, heißt "Low Delay Advanced Audio Coding", kurz AAC-LD. Mehrere Jahre hat das Team am IIS den Algorithmus immer weiter verbessert, um die Verzögerung zu verringern und gleichzeitig die Qualität nicht zu verschlechtern.
Nur noch etwa 15 Millisekunden soll die beim Kodieren entstehende Verzögerung bei AAC-LD dauern. In dieser kurzen Zeit schafft es der Algorithmus, Audiodaten auf weniger als ein Dreißigstel ihres ursprünglichen Umfangs zu reduzieren - ohne gravierende Abstriche in der Klangqualität, hieß es.
Für ihre Forschungsergebnisse, die bereits in den ersten realen Anwendungen zum Einsatz kommen - etwa bei Live-Übertragungen für das Fernsehen - wurden die Entwickler Marc Gayer, Manfred Lutzky und Markus Schnell stellvertretend für das gesamte Forschungs-Team ausgezeichnet. Es ist davon auszugehen, dass ihr Codec bald in vielen VoIP-Applikationen zum Einsatz kommt.
Den Forschern ging es daher darum, die Qualität zu verbessern und gleichzeitig die Verzögerungszeit zu minimieren. Die Technologie, die das nun möglich machen soll, heißt "Low Delay Advanced Audio Coding", kurz AAC-LD. Mehrere Jahre hat das Team am IIS den Algorithmus immer weiter verbessert, um die Verzögerung zu verringern und gleichzeitig die Qualität nicht zu verschlechtern.
Nur noch etwa 15 Millisekunden soll die beim Kodieren entstehende Verzögerung bei AAC-LD dauern. In dieser kurzen Zeit schafft es der Algorithmus, Audiodaten auf weniger als ein Dreißigstel ihres ursprünglichen Umfangs zu reduzieren - ohne gravierende Abstriche in der Klangqualität, hieß es.
Für ihre Forschungsergebnisse, die bereits in den ersten realen Anwendungen zum Einsatz kommen - etwa bei Live-Übertragungen für das Fernsehen - wurden die Entwickler Marc Gayer, Manfred Lutzky und Markus Schnell stellvertretend für das gesamte Forschungs-Team ausgezeichnet. Es ist davon auszugehen, dass ihr Codec bald in vielen VoIP-Applikationen zum Einsatz kommt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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