Android: Offene Schnittstelle für beliebige Geräte
Mit Android Open Accessory können andere Anbieter ihre Produkte mit einer Schnittstelle für Android-Geräte versehen, über die die Geräte kommunizieren können. Während der Google I/O Entwicklerkonferenz wurde der Ansatz anhand eines Heimtrainers vorgeführt.
Ein Android-Smartphone wurde per USB-Port angeschlossen, woraufhin der Cardio-Trainer von dem Gerät erkannt und eine entsprechende Anwendung geladen wurde. Über diese ließ sich ein kleines Spiel mit dem Fahrrad steuern, wobei die diversen anfallenden Daten wie etwa Herz- und Trittfrequenz genutzt wurden.
Die Open Accessory API unterstützt nach Angaben von Google nur Android 2.3.4 und Android 3.1. Neben AOA soll ein neuer Accessory Development Kit auf Basis eines Arduino Controllers Entwicklern helfen, ihre Geräte per USB und künftig auch per Bluetooth mit Android-Geräten zu verknüpfen.
Insgesamt geht es Google darum, Smartphones und Tablets mit Android auch im Haushalt zur Steuerzentrale der Gerätelandschaft zu machen. Mittels eines neuen Protokolls sollen auch Lampen, Waschmaschinen, Thermostate und diverse andere Haushaltsgeräte steuerbar sein.
Während der I/O wurde als Beispiel für die neuen Möglichkeiten eine Variante des Shooters Quake gezeigt, bei der jeder Schuss von flackernden Lampen auf der Bühne begleitet wurde. Die Firma LightingScience will ab Ende des Jahres "Android-kompatible" Leuchten anbieten.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist natürlich die Medienwiedergabe. So soll der neue Musik-Streaming-Dienst Music Beta by Google auf einem Tablet auch in der Lage sein, Stereoanlagen zu steuern, um zum Beispiel die Balance zu regeln.
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