Musikfirmen ziehen Klage gegen LimeWire zurück

Recht, Politik & EU Der Anbieter der Filesharing-Software LimeWire konnte einen neuen Rechtsstreit mit der Musikindustrie im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung abwenden. Im vergangenen Jahr hatte die National Music Publishers Association (NMPA) eine weitere Klage gegen das gleichnamige Unternehmen eingereicht. Der Verband ist ein Zusammenschluss von Firmen, die im Musik-Vertrieb aktiv sind, darunter auch Major Labels wie Sony Music und Warner Music.

Die NMPA stellte eine erneute Forderung nach Schadensersatz in Millionenhöhe auf. Dies wurde damit begründet, dass eine Reihe von Rechteinhabern in den zurückliegenden Verfahren gegen LimeWire nicht als Geschädigte beteiligt waren.

Gemäß eines aktuellen Vergleichs, der vom zuständigen Bundesgericht in New York bestätigt wurde, werden nun aber alle weiteren juristischen Maßnahmen gegen LimeWire und Firmenchef Mark Gorton in diesem Fall eingestellt.

Im Hintergrund dürfte eine Zahlung von LimeWire an die Musikindustrie vereinbart worden sein. Um welche Summe es sich handelt, gab man aber nicht bekannt. Weiterhin regelt die Vereinbarung, dass jede Partei ihre angefallenen Verfahrenskosten selbst trägt.
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