Forscher entwickeln effizientere Glasfasern
Statt Siliziumglas setzt man hier auf Zinkselenid. Dieses soll eine deutlich effizientere Übertragung der optischen Signale ermöglichen. Hintergrund dessen sind unterschiedliche atomare Strukturen in den beiden Materialien.
Im Glas findet sich eine recht chaotische Ansammlung der Teilchen wieder. Eine kristalline Substanz wie Zinkselenid kann hingegen eine streng geordnete Struktur der Atome vorweisen, was eine deutlich bessere Übertragung von Licht mit größeren Wellenlängen erlaubt.
So können unter anderem auch Infrarot-Laser zur Datenübertragung eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil: Zinkselenid verfälscht die Farben nicht, so dass deutlich enger liegende Farbräume für unterschiedliche Signale eingesetzt werden können, teilten die Forscher mit.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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