Vodafone Australien: Leck bei den Kundendaten

Datenschutz Der Mobilfunkkonzern Vodafone hat in Australien mit einem Datenleck zu kämpfen. Ein Mitarbeiter oder ein Vertriebspartner soll den Zugang zu Kundendatenbank an Unbefugte weitergegeben haben. Noch im Laufe des Wochenendes hat das Unternehmen eine interne Untersuchung eingeleitet, berichtete die australische Sendeanstalt 'ABC'. Außerdem seien die Passwörter für den Zugriff auf die Datenbank geändert worden.

Aktuell sieht es laut Nigel Dews, Chef von Vodafone Australien, nicht danach aus, als ob Unbefugte in größerem Maßstab Kundendaten abgerufen hätten. Allerdings werden wohl erst im Laufe des heutigen Tages genauere Informationen vorliegen.

Allerdings muss das Unternehmen nach dem aktuellen Vorfall wohl auch sein gesamtes System umstellen. Immerhin wurde klar, dass Partnerfirmen nicht auf sicheren Wegen an die entsprechenden Datenbanken angebunden sind. Stattdessen erfolgte der Zugriff über ein öffentlich zugängliches Portal, auf dem lediglich ein Passwort benötigt wurde, um die Kundendaten einsehen und verändern zu können.


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