Activision Blizzard kaum Interesse an Social Games

Spiele Der Chef des Publishers Activision Blizzard hat klargestellt, dass sein Unternehmen derzeit kein Interesse an Social und Mobile Games hat. Gemeint sind Spiele für Smartphones und für soziale Netzwerke wie Facebook. Bobby Kotick ist der Meinung, dass seine Vorzeigetitel wie "Call of Duty" und "World of Warcraft" noch genug Potential haben, um neue Spieler anzusprechen. Auf dem Global Media Summit erklärte er, dass er im App Store nicht die großen Möglichkeiten sieht, die andere Unternehmen offenbar ermutigen, für derartige Plattformen zu entwickeln, berichtet 'Reuters'.

Laut Kotick kann man mit Mobile und Social Games zwar sehr viele Leute erreichen, jedoch ist es schwierig, davon auch finanziell zu profitieren. Derzeit sprießen auf den Smartphone-Plattformen zahlreiche kostenlose Spiele aus dem Boden, in denen für zusätzliche Features bezahlt werden muss.

Das Unternehmen Zynga gilt als Vorreiter in der neuen Branche. Mit Farmville gewann man innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Anhänger, die bereit sind, echtes Geld für virtuelle Güter auszugeben. Electronic Arts ist auf mobilen Plattformen stark vertreten. Sehr viele aktuelle PC- und Konsolentitel werden in Form einer grafisch und funktional abgespeckten App kostenpflichtig angeboten.
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