Windows Phone 7: Fragmentierung? Nein, danke!

Windows Phone Mit Windows Phone 7 will Microsoft nicht den gleichen Fehler machen wie Google mit Android. Statt es den Smartphone-Herstellern zu überlassen, ob und wann es Updates für das Betriebssystem gibt, nimmt man die Aktualisierungen selbst in die Hand. Android ist ein solides Betriebssystem, an dem es nur wenig auszusetzen gibt. Das beweist auch der rasante Anstieg des Marktanteils. Jedoch gibt es einen großen Kritikpunkt: Nicht jedes Gerät bekommt ein Update auf die jeweils aktuellste Version. Dadurch ist ein Gerät, für das man problemlos 500 Euro ausgeben kann, innerhalb weniger Monate nicht mehr konkurrenzfähig, da neue Funktionen nicht nachgereicht werden.

ZDNet-Blogger Ed Bott hat bei Microsoft nachgefragt, wie mit zukünftigen Updates für Windows Phone 7 umgegangen wird. Die Antwort war klar und deutlich: "Microsoft wird Software-Updates für Windows Phone 7 für Endanwender zur Verfügung stellen und alle Geräte mit Windows Phone 7 werden diese Updates erhalten." Einen Umweg über die Hersteller und Netzbetreiber wird es also nicht geben.

Da Microsoft sehr strenge Vorgaben bezüglich der Hardware in den Smartphones macht, dürfte es in nächster Zeit auch nicht vorkommen, dass sich ein Gerät nicht mehr für Updates qualifiziert. Geplanten Aktualisierungen kann man also gelassen begegnen. Für das erste Quartal 2011 plant Microsoft beispielsweise die Implementierung von Copy & Paste für Windows Phone 7.
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