VAE: Einigung im Blackberry-Konflikt steht bevor
Sollten die Behörden keinen Zugriff auf den verschlüsselten Blackberry-Datenverkehr erhalten, so drohten die Emirate mit einer Sperre aller zugehörigen Dienste. Nun wurde bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate im Konflikt mit dem Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) sehr optimistisch gestimmt sind, berichtet die Nachrichtenagentur 'Reuters'.
Den Angaben von Mohammed al-Bawardi, Generalsekretär des Exekutivrats von Abu Dhabi, arbeiten beide Seiten sehr hart an einer Lösung des Problems, welche vor der Deadline gelöst sein wird.
Wegen der Verschlüsselung des Datenverkehrs bei Blackberry-Smartphones konnte bisher keine staatliche Kontrolle der übermittelten Daten erfolgen. Von einer Sperre der Dienste wären in den Emiraten aktuellen Einschätzungen zufolge rund 500.000 Nutzer betroffen.
Auch in Indien verhandelte Research in Motion mit der amtierenden Regierung über dieses Thema. Ende August wurde bekannt, dass der Blackberry-Hersteller in Indien einen Aufschub von zwei Monaten im Streit um den geforderten Zugriff auf Messenger-Dienste erhielt.
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