Indien: RIM wendet Blackberry-Verbot vorerst ab
Research in Motion hat der indischen Regierung angeblich verschiedene Möglichkeiten für den Zugriff auf Blackberry-Dienste unterbreitet. Auf diese Weise konnte ein Verbot zumindest vorerst abgewendet werden.
Die diesbezüglich unterbreiteten Vorschläge sollen in Indien nun in Kürze umgesetzt werden. Mit einer Überprüfung der zur Verfügung stehenden Optionen wurde bereits die Telekommunikationsbehörde beauftragt.
Bis Dienstag hatte der Blackberry-Hersteller Zeit, der indischen Regierung einen Zugang zu Kurznachrichten- und E-Mail-Diensten zu geben. Den Angaben der Regierung zufolge fühlte man sich zu diesem Schritt veranlasst, da Extremisten die Technologie von RIM zur Vorbereitung von Anschlägen verwenden könnten, hieß es.
Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Übertragung von Datenverkehr über Blackberry-Smartphones haben abgesehen von Indien auch Länder wie beispielsweise Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, der Libanon und Algerien geäußert.
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