Intel: Neue Anti-Diebstahl-Technik für Notebooks
So sollen Diebe zukünftig weniger Nutzen davon haben, wenn sie einen Rechner entwenden. Dafür soll beispielsweise eine erweiterte Verschlüsselungs-Technik für Festplatten sorgen. Der Key wird dabei im Chipsatz hinterlegt. Wird dann nicht das korrekte Passwort eingegeben, ist nicht nur die integrierte Festplatte unlesbar, sondern auch neu eingebaute Datenträger werden nicht mehr vom System angesprochen.
Zum Standard soll auch ein Fernzugriff für Admins werden, mit denen ein gestohlenes Notebook beim ersten Kontakt zum Internet komplett deaktiviert wird. Dies schließt auch die Möglichkeit ein, Rechner komplett stillzulegen, wenn sie sich nicht in bestimmten Abständen in ein bestimmtes Firmennetz einwählen.
Optional will man hier außerdem die Möglichkeit bieten, ein GSM-Modul in den Chipsatz zu bauen. Dies würde eine Fernabschaltung auch direkt über das Mobilfunknetz ermöglichen, ohne, dass der Dieb das Gerät überhaupt erst einschalten muss.
Intel arbeitet in dem Bereich mit verschiedenen Partnern zusammen. Dazu gehört unter anderem die Firma Absolute Software, von der die Anti-Diebstahl-Technologien in Notebooks von Lenovo und HP stammen. Auch mit den Kryptographie-Anbietern PGP und WinMagic ist Intel bereits Kooperationen eingegangen.
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Christian Kahle
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