Medal of Honor: Ex-Anwalt will Release verhindern

Spiele Der kommende Ego-Shooter "Medal of Honor" sorgt bereits im Vorfeld der Veröffentlichung für hitzige Diskussionen. Jetzt hat sich der ehemalige Anwalt Jack Thompson zu Wort gemeldet, der das Release in den USA verhindern will. In der Nähe von US-Militärstützpunkten gilt bereits ein Verkaufsverbot, doch der lizenzlose Anwalt Thompson will das in den gesamten Vereinigten Staaten erreichen. Deshalb hat er dem US-Verteidigungsministerium jetzt ein Schreiben per Fax zukommen lassen, in dem er eine entsprechende Empfehlung inklusive Begründung ausspricht. Dabei spricht er den US-Verteidigungsminister Gates direkt an.

Thompson geht sogar noch einen Schritt weiter. Er will nicht nur ein Verkaufsverbot durchsetzen, sondern auch die Militärangehörigen, die bei der Entwicklung von "Medal of Honor" geholfen haben, bestrafen. Auch der Publisher Electronic Arts hat laut dem Ex-Anwalt eine Strafe verdient.

Thompson und einige andere Kritiker stören sich an dem Szenario des Shooters. Erstmals spielt das Geschehen in Afghanistan. Im Multiplayer-Modus wird man auch in die Rolle der Taliban schlüpfen können, um gegen Soldaten zu kämpfen. Laut dem Schreiben, das 'pcmag.com' vorliegt, will Thompson die Veröffentlichung von "Medal of Honor" am 12. Oktober mit allen Mitteln verhindern. In den nächsten Tagen wird zudem enthüllt, wer ihn dabei unterstützen wird, heißt es in dem Fax.
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