Xbox 360: Blick unter die Haube der Kinect-Kamera

Microsoft Konsolen Microsofts neue Bewegungssteuerung "Kinect" für die Xbox 360 soll Anfang November auf den Markt kommen. Ein britisches Nachrichtenportal hatte jetzt die Möglichkeit, Bilder des Innenlebens anzufertigen. Außerdem wurde bekannt, dass das System in der Lage ist, Gebärdensprache zu verstehen. Nach Angaben von 'T3' ist in dem Gehäuse der Kinect-Kamera kaum Platz vorhanden, weil die Komponenten sehr eng gepackt werden. Die Bewegungserkennung basiert auf zwei zentralen Bauteilen - eine Infrarot-Kamera mit VGA-Auflösung erkennt die Reflexion der Strahlen der Lasereinheit, die den gesamten Sichtbereich der Kamera abdeckt.

Die in diesem "Tiefenfeld" anfallenden Bilddaten werden umgehend von einer Software auf der Xbox ausgewertet und gefiltert, um zuverlässig nachvollziehen zu können, ob es sich bei den Bildinhalten um Menschen oder Gegenstände handelt. Letztlich werden Bewegungen anhand verschiedener Farben erkannt, die für die Bildinhalte vergeben werden.

Microsoft Kinect for Xbox 360 TeardownMicrosoft Kinect for Xbox 360 TeardownMicrosoft Kinect for Xbox 360 TeardownMicrosoft Kinect for Xbox 360 Teardown

Das System erkennt den Spieler anhand einer Reihe konkreter Vorgaben, denn die Entwickler haben sozusagen festgelegt, dass der Mensch zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf hat. Auch diverse Gegenstände ließen sich auf diese Weise erkennen, was möglicherweise später in Spielen eine Rolle spielen soll.

Kinect ist aufgrund der auf Software basierenden Gestenerkennung auch in der Lage, die amerikanische Version der Gebärdensprache zu verstehen. Dies geht aus einem Patent hervor, das in der letzten Woche an die Öffentlichkeit gelangte. Möglicherweise ließe sich das System so auch zur Übersetzung von Gebärden in Sprachdaten oder Text verwenden.
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