eBay besorgt über starkes Wachstum im Ausland
Das Unternehmen wies einen Nettogewinn von 412 Millionen Dollar aus. Das sind 26 Prozent mehr als die im Vergleichszeitraum des Vorjahres erreichten 327 Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte um 6 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.
Was das Wachstum angeht, ist eBay aktuell allerdings stark vom internationalen Geschäft abhängig. So kletterten die Einnahmen innerhalb der USA nur um 2 Prozent, während sie im Ausland um 20 Prozent zulegten. Hier steht zu befürchten, dass stärkere Währungsschwankungen, die in der kommenden Zeit durchaus vorkommen können, einen massiven Einfluss auf das Geschäft des Unternehmens haben.
"Wir sind mit unserem US-Geschäft nicht zufrieden", betonte eBay-Chef John Donahoe daher explizit. Er befürchtet vor allem, dass der Dollar im Vergleich zu anderen Währungen wieder stärker wird und somit die Wechselkurse negativ auf die Umsatzentwicklung einwirken.
Einen wesentlichen Teil zum aktuellen Wachstum trägt die Tochter PayPal bei. Im Jahresvergleich ist die Zahl der Transaktionen über den Dienst um 43 Prozent gestiegen, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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